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Vorlage - 163/2016  

 
 
Betreff: Bericht für das Jahr 2015 der Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:61 Planung und Entwicklung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Regionalentwicklung
23.11.2016 
Ausschuss für Regionalentwicklung (offen)     
Kreisausschuss
08.12.2016 
Kreisausschuss (offen)   

Sachverhalt
Anlagen:
Anlage zur Vorlage 163/2016 (Jahresbericht BWT)  

III. Zusammenfassung

 

Der anliegende „Jahresbericht 2015“ der Stiftung wird den Mitgliedern des Kreistages zur Kenntnis gegeben (gem. § XVI, Abs. 3, der Stiftungssatzung).

Die gleichermaßen vorgeschriebenen Vorlagen an die Landrätin des Kreises Soest und an die Stiftungsaufsicht sind erfolgt.


IV. Sachdarstellung

 

1. Entwicklung und Ausrichtung der Stiftung (Überblick)

Die Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest (BWT) wurde im Frühjahr 2002 durch den Kreis Soest gegründet und mit einem Stiftungsvermögen von 2,1 Mio. Euro ausgestattet. Aus den Erträgen soll satzungsgemäß auf wichtigen Feldern in die Zukunft investiert und so die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Kreises Soest gestärkt werden. Seit 2003 hat die Stiftung in diesem Sinne eine Vielzahl von Projekten gefördert; die Gesamtausschüttung über die Jahre beläuft sich auf gut 1,19 Mio. Euro.

Für die Stiftungsarbeit relevant sind Projekte mit besonders innovativem Gehalt in einem Spektrum, das im Namen der Stiftung umrissen ist. Im Fokus stehen dabei u.a. neue Anforderungen des Bildungssystems, eine Weiterentwicklung des Technologie- und Wissenstransfers sowie Impulsgebungen zum Ausbau regionaler Forschungsaktivitäten. Über die Förderung entscheidet im Einzelfall der Stiftungsrat (Vorsitz: Landrätin Eva Irrgang) in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium. Besonders bekannt geworden ist der von der Stiftung mitgetragene Schulwettkampf „Gedankenblitz“, der seit 2010 mit großer Resonanz kreisweit durchgeführt wird. Seit 2012 wird zudem das stiftungseigene Projekt Stipendienförderung in Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Kreisgebiet durchgeführt. Sowohl an der Fachhochschule Südwestfalen als auch an der Hochschule Hamm-Lippstadt werden seither jeweils drei Stipendien (nach dem Bundesmodell „Deutschlandstipendium“) durch Unterstützung der Stiftung ermöglicht. 

 

2. Bericht für das Jahr 2015

 

Gemäß § XVI. (Wirtschaftsführung und Rechnungsprüfung) der Stiftungssatzung ist ein Jahresabschluss aufzustellen und durch einen Wirtschaftsprüfer zu prüfen. Die Prüfungs-berichte sind der Landrätin und den Abgeordneten des Kreistages zur Kenntnis zu geben sowie der Stiftungsaufsicht vorzulegen.

Dazu wurde mit der zuständigen Stiftungsaufsichtsbehörde (Bezirksregierung Arnsberg) vereinbart, dass zur Kostenentlastung der Stiftung auf die entgeltliche Prüfung des zu erstellenden Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer verzichtet werden soll. Stattdessen wird nach einem mit der Stiftungsaufsicht abgestimmten Schema jährlich ein Bericht erstellt, der über die Tätigkeiten, Mittelflüsse und Vermögensverhältnisse informiert.

Der als Anlage beigefügte „Bericht für das Jahr 2015“ beinhaltet in diesem Sinne Aus-führungen zu den rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der Stiftung, zu den Förderaktivitäten sowie zur Einnahmen-/Ausgabenentwicklung und zum Vermögen der Stiftung. Der Bericht verzeichnet u.a. einen Liquiditätsfluss von 36.400,- € (zu Förderzwecken), eine beschlossene Fördersumme von 72.660,- € (wirksam im Folgejahr) sowie einen Stand des Stiftungsvermögens von rund 2,18 Mio. € (gesamt).

Erstmalig wurde durch Vorstandsbeschluss eine „Anlagerichtlinie“ in Kraft gesetzt (wirksam ab 01.11.2015). Damit ist ein Rahmen geschaffen, der geeignet ist, für eine langfristige Erhaltung des Stiftungsvermögens durch entsprechende Vermögensanlagen Orientierung zu bieten. Die Anlagestrategie soll darauf abzielen, nach dem Grundsatz der Risiko-mischung eine möglichst nachhaltige Erzielung von Kapitalerträgen zur Erfüllung der Stiftungszwecke zu ermöglichen. 

Der Bericht wurde, den Abläufen in den Vorjahren entsprechend, nach einem einstimmigen Beschluss des Vorstandes im Mai 2016 bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht.