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Vorlage - 75/2016  

 
 
Betreff: Kreiswettbewerb 2017 - Unser Dorf hat Zukunft
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:61 Planung und Entwicklung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Regionalentwicklung
08.06.2016 
Ausschuss für Regionalentwicklung ungeändert beschlossen   
Kreisausschuss
23.06.2016 
Kreisausschuss ungeändert beschlossen   
Kreistag
30.06.2016 
Kreistag ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Anlage 1 zur Vorlage 75-2016 (Ausschreibung)  
Anlage 2 zur Vorlage 75-2016 (Kommission)  
Anlage 3 zur Vorlage 75-2016 (Anmeldung+Fragebogen)  

Der Kreistag stimmt der Durchführung des Kreiswettbewerbs 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“  in der 20. – 26. Kalenderwoche 2017 nach den Ausschreibungs-/Bewerbungsrichtlinien (siehe Anlage 1) und mit der auf Vorschlag der verschiedenen Institutionen und der Politik bereits gebildeten Kreisbewertungskommission (siehe Anlage 2) zu.

 

Die notwendigen Mittel für die Durchführung des Wettbewerbs (Sachmittel und Preisgelder) werden unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bereitgestellt.

 

Die Entschädigung der ehrenamtlichen Jurymitglieder für die Teilnahme an den Sitzungen erfolgt in analoger Anwendung des Gesetzes über die Entschädigung der ehrenamtlichen Mitglieder von Ausschüssen (AMEG) sowie des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG).


III. Zusammenfassung

 

Der nächste Kreiswettbewerb `Unser Dorf hat Zukunft´ erfolgt im Vorlauf zum Landes- und Bundesdorfwettbewerb im Jahr 2017. Im Mai 2016 hat sich, in Vorbereitung auf die Durchführung und die Bereisung der Dörfer, die Bewertungskommission neu konstituiert und die Ausschreibungskriterien, die weiteren Durchführungsmodalitäten und die Bereisungswochen für 2017 festgelegt.

 

In den vergangenen Wettbewerben wurden folgende Mittel 2008 in Höhe von 52.500,-- €, in 2011 – 47.000,-- € und in 2014 – 45.300,-- € verausgabt. Für 2017 wird sich ein Mittelbedarf in Höhe von 47.000,-- € ergeben. Dieser Betrag beinhaltet 30.000,-- € Preisgelder und 17.000,-- € Sachkosten, die sich für z.B. den Bereisungsbus, die Sitzungsgelder, eine Probe-/Übungsbereisung der Kommission oder die Aufwendungen für die Abschlussveranstaltung ergeben. Die Kommissionsmitglieder können für die Teilnahme am Dorfwettbewerb Verdienstausfall und Fahrtkosten geltend machen. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder erhalten zudem für die Teilnahme an Sitzungen und an der Bereisung ein Sitzungstagegeld in Höhe von 20,-- €.

 


IV. Sachdarstellung

 

Seit 1996 wird der Dorfwettbewerb auf Bundes- und Landesebene nur noch alle drei Jahre durchgeführt. Deshalb muss der Kreiswettbewerb 2017 als Vorentscheidung für den im Jahre 2018 stattfindenden Landeswettbewerb durchgeführt werden. Der folgende Bundeswettbewerb wird 2019 stattfinden.

 

Seit den letzten vier Wettbewerben bewegt sich die Beteiligung der Dörfer im Kreis Soest auf gleichbleibend hohem Niveau. So nahmen 2002 - 39 Dörfer, 2005 – 35 Dörfer, 2008 - 31 Dörfer, 2011 - 50 Dörfer und 2014 - 35 Dörfer am Wettbewerb teil.

 

Zum Wettbewerb sind Dörfer bis 3.000 Einwohner zugelassen.

Um annähernde Chancengleichheit der Dörfer untereinander zu gewährleisten, werden – wie schon in den vergangenen Jahren praktiziert, zwei Größenklassen eingeführt:

 

Gruppe 1Dörfer bis 800 Einwohner

Gruppe 2Dörfer von 801 – 3.000 Einwohner.

 

Diese Aufteilung hat sich bei den nachfolgenden Wettbewerben bewährt und soll auch für 2017 beibehalten werden.

 

Die Meldung der teilnehmenden Dörfer durch die Städte und Gemeinden soll bis spätestens 31.10.2016 erfolgen. Die Rückgabe der Fragebögen wird bis zum 15.12.2016 erwartet. (siehe Anlage 3)

 

Die Bereisung der teilnehmenden Dörfer durch die Mitglieder der Bewertungskommission (siehe Anlage 2) ist in der 20. bis 26. Kalenderwoche 2017 (15.05. - 30.06.2017) vorgesehen.

 

Die Ausschreibungsrichtlinien für den Kreiswettbewerb (siehe Anlage 1) wurden überarbeitet und in weiten Teilen den Landes- und Bundesbewertungsrichtlinien sowie den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen angeglichen.

 

Für den Wettbewerb 2008 wurden Mittel in Höhe von 52.500 Euro, in 2011 in Höhe von 47.000 Euro und in 2014 in Höhe von 45.300 Euro verausgabt. Für 2017 wird sich ein Mittelbedarf in Höhe von 47.000 € ergeben.

 

In analoger Anwendung des Gesetzes über die Entschädigung der ehrenamtlichen Mitglieder von Ausschüssen (Ausschussmitglieder-Entschädigungsgesetz – „AMEG“) wird den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kommission zur Abgeltung des für die Teilnahme an den Sitzungen und an den Bereisungen entstandenen Aufwands ein Sitzungstagegeld in Höhe von 20 Euro gewährt.

 

Entsteht den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kommission ein Verdienstausfall, werden sie dafür entschädigt. Die Entschädigung richtet sich nach dem regelmäßigen Bruttoverdienst. Sie wird nach Stunden der versäumten Arbeitszeit berechnet; dabei ist für jede Stunde höchstens der Betrag anzusetzen, der einem Zeugen nach dem Justizvergütungs- und –entschädigungsgesetz „(JVEG)“ als Höchstbetrag zusteht. Diese Entschädigung, die sich nach dem regelmäßigen Bruttoverdienst einschließlich der vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge richtet, beträgt für jede Stunde höchstens 21 Euro. Die letzte angefangene Stunde wird voll gerechnet.

 

Ferner werden den Mitgliedern der Kommission die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten für Sitzungen und Bereisungen innerhalb des Kreises Soest erstattet. Grundlage hierfür sind in analoger Anwendung die Bestimmungen des Ausschussmitglieder-Entschädigungsgesetzes „(AMEG)“ in Verbindung mit dem Landesreisekostengesetz. Die Wegstreckenentschädigung für Kraftfahrzeuge beträgt 30 Cent je Kilometer, für ein zweirädriges Kraftfahrzeug 13 Cent je Kilometer. Für Strecken, die mit dem privaten Fahrrad zurückgelegt werden, wird eine Wegestreckenentschädigung von 6 Cent je Kilometer gewährt. Tritt ein Kommissionsmitglied eine Reise zum Sitzungsort von einem anderen Ort als seinem Wohnort an oder fährt es nach der Sitzung zu einem anderen Ort als seinem Wohnort, so werden die Fahrtkosten bis zur Höhe der bei der Fahrt von und zum Wohnort zu erstattenden Kosten erstattet.