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Vorlage - 69/2016  

 
 
Betreff: Personalbericht 2015
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:11 Personal und Lohnstelle   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz
14.06.2016 
Ausschuss für Personal und Organisation (offen)   

Sachverhalt

III. Zusammenfassung

 

 

Mit dem vorliegenden Personalbericht informiert der Kreis Soest in bewährter Weise über die wesentlichen Daten und Fakten in den Bereichen der Personalverwaltung, des Personalmanagements und der Aus- und Fortbildung im Jahr 2015. Die einzelnen Themenbereiche sind verknüpft zu den Zielen des Gleichstellungsplanes 2013-2016.

 

Der Personalbericht orientiert sich an den nachfolgenden Zielen für 2015 aus dem Zukunftskonzept 2020:

 

Ziel 1.1:„Als familienfreundlicher Arbeitgeber unterstützt der Kreis Soest Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen.“

Ziel 1.2:„Gezielte bedarfsorientierte Personalentwicklung für den allgemeinen Verwaltungsdienst und weitere Berufsgruppen.“

Ziel 1.3: „Interkulturelle Öffnung der Kreisverwaltung.“

Ziel 2.9:„Qualifiziertes Personal in ausreichender Zahl gewinnen.“

 

Die Aspekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, die traditionell Teil des jährlichen Personalberichts waren, werden ab 2015 erstmalig in einem gesonderten internen Gesundheitsbericht dargestellt (siehe Vorlage 68/2016).

 


IV. Sachdarstellung

 

 

Der Personalbericht 2015 enthält eine Personalbedarfsplanung, die jährlich weiterentwickelt wird. Die Planung für die Jahre 2016 - 2020 verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen das Personalmanagement in den kommenden Jahren weiter steht.

 

Qualifizierte Arbeitskräfte und Auszubildende sind am Arbeitsmarkt nach wie vor durch andere Verwaltungen und Unternehmen sehr gefragt. Stellen für Spezialisten gelegentlich mehrfach auszuschreiben, ehe sie besetzt werden können. Auszubildende sagen einen fest zugesagten Ausbildungsplatz ab, da sie die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten haben. Es kann nicht mehr darauf vertraut werden, dass alle Auszubildenden langfristig beim Kreis bleiben.

 

Dies zeigt, dass sich der Kreis Soest weiter intensiv damit beschäftigen muss, als attraktiver Arbeitgeber für sich zu werben und potenzielle Bewerberinnen und Bewerber über die passenden „Kanäle“ anzusprechen. Auch müssen geeignete Instrument zur Personalentwicklung und Begleitung während des Berufslebens weiterentwickelt werden, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Kreis Soest zu halten.

 

Dazu wurde im Jahr 2015 das Projekt der Jobfamilien begonnen. Der Hauptnutzen der Jobfamilien liegt in der Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Grundlage ihrer Kompetenzen und Kerntätigkeiten auszusuchen, zu entwickeln und einzusetzen. Mit dem Projekt „Jobfamilien“ soll Personalentwicklung alle Berufsgruppen erreichen.

 

Ausfluss des neuen Konzeptes der Jobfamilien war in 2015 eine Überarbeitung der Personalauswahlverfahren. Die Anforderungsprofile von Stellen basieren zukünftig auf den Kompetenzbeschreibungen des KODE-Kompetenzmodells. Ziel der Auswahlverfahren ist es, neben den spezifischen fachlichen Anforderungen gerade im Bereich der überfachlichen Anforderungen möglichst noch passgenauer die Bewerberin / den Bewerber herauszufiltern, die / der über Kompetenzen verfügt, die mit den Anforderungen der Stelle übereinstimmen. Um dies zu erreichen, werden auch Fragetechniken verändert und neu eingeübt.

 

In der Personalverwaltung wird die neue Personalsoftware Loga sukzessive weiter ausgebaut. In 2015 und 2016 wird der Einsatz der neuen Module Zeitwirtschaft und Mitarbeiterportal über das Intranet durch eine Projektgruppe vorbereitet. Die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes weiterer Module (z.B. Dienstreisemanagement, Online-Bewerbermanagement, Aus- und Fortbildungs-management) wird in den Folgejahren überprüft.

 

Die Aufgaben des Personalmanagements sind und bleiben vielfältig. Der jährliche Personalbericht dient in der Rückschau als Grundlage, um Instrumente zielgerichtet einzusetzen und weiter zu entwickeln.

 

<-@

Soest, den 30.05.2016

i.V.

 

 

Dezernat

 

 

Abteilungsleitung

 

 

ZVSt (bei Vergaben)

 

 

Abteilung

 

 

 

Dirk Lönnecke

Kreisdirektor