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Vorlage - 68/2016  

 
 
Betreff: Interner Gesundheitsbericht 2015
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:11 Personal und Lohnstelle   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz
14.06.2016 
Ausschuss für Personal und Organisation (offen)   

Sachverhalt

III. Zusammenfassung

 

In den vergangenen Jahren war das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in den jährlich erscheinenden Personalbericht eingebettet. Für das Jahr 2015 erscheint erstmals ein eigenstän-diger interner Bericht des BGM, in dem die unterschiedlichen Bereiche vorgestellt werden, die im Gesundheitsmanagement aktiv zusammenarbeiten.


IV. Sachdarstellung

 

Erstmalig für 2015 erscheint ein eigenständiger interner Gesundheitsbericht. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement ist nicht mehr „Nice to have“, sondern ein „Must have“ für jedes Unternehmen. Insofern wird die Achtsamkeit für die Gesundheit mit dem getrennten Bericht in einen besonderen Fokus gerückt.

 

Der Bericht verdeutlicht die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Soest. Gleichzeitig informiert er über bisherige Maßnahmen und deren Wirksamkeit. Darüber hinaus spricht er aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Themenfelder an, auf die das BGM reagieren wird. Der Bericht informiert über die bisherige Umsetzung des Ziels aus dem Zukunftskonzept 2020: „Ein Gesundheitsmanagement mit vernetzten Angeboten ist etabliert“.

 

Nach der überaus erfolgreichen Teilnahme am Prämiensystem der Unfallkasse im Jahr 2015 konnten vor allem der Arbeitsschutz neu organisiert und interne Prozesse überarbeitet werden. Die Erkenntnisse wurden in der neuen Dienstvereinbarung Arbeitsschutz berücksichtigt, die im Bericht erläutert wird.

 

Bereits vor über 20 Jahren wurden in der Kreisverwaltung die ersten Sportkurse zur Förderung der Gesundheit angeboten. Seitdem ist einiges geschehen. Neue Herausforderungen wie der demografische Wandel, Fachkräftemangel, veränderte Arbeitsformen, die zunehmende Digitalisierung und Informationsvielfalt sowie eine höhere Arbeitsbelastung dürfen nicht außer Acht gelassen werden.  Die Kreisverwaltung Soest bewahrt sich mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung die lange Tradition der Gesundheitsförderung. Sie bringt damit eine besondere Verantwortung gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Ausdruck, die die wichtigste Ressource innerhalb der Kreisverwaltung darstellen.

 

Der Gesundheitsbericht zeigt auch, wie viele unterschiedliche Facetten bei dem Thema Gesundheit einbezogen werden müssen. Wichtig ist, dass sowohl die internen Gesundheitsbereiche wie auch die externen Akteure (Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherung) kooperativ zusammenarbeiten. Die Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements trägt zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei. Die Wirksamkeit wurde bereits in einigen Untersuchungen nachgewiesen. Allerdings kann ein Gesundheitsmanagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lediglich darin unterstützen und stärken, die eigene Gesundheit zu fördern. Die Entwicklung bzw. Wahrung eines gesundheitsbewussten Verhaltens und damit die Verantwortung für die eigene Gesundheit kann nur jede bzw. jeder Einzelne für sich übernehmen.

 

<-@

Soest, den 30.05.2016

i.V.

 

 

 

Dirk Lönnecke

Kreisdirektor

Dezernat

 

 

Abteilungsleitung

 

 

ZVSt (bei Vergaben)

 

 

Abteilung