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Vorlage - 147/2015  

 
 
Betreff: Umsetzung des Stellenplans 2015: Personalisierung in der Betreuungsstelle des Gesundheitsamtes
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:53 Gesundheit   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Gesundheit
16.09.2015 
Ausschuss für Gesundheit ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz
23.09.2015 
Ausschuss für Personal und Organisation (offen)   
Kreisausschuss
01.10.2015 
Kreisausschuss ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

DDDer Kreisausschuss  beauftragt die Verwaltung,  die zweite der im Stellenplan 2015 für die Betreuungsstelle des Gesundheitsamtes ausgewiesene Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

 


III. Zusammenfassung

 

Mit Beschluss MitMit Beschluss des Kreisausschusses vom 05.03.2015 wurde die Verwaltung beauftragt, eine der zwei im Stellenplan vorgesehenen Stellen in der Betreuungsstelle des Gesundheitsamtes mit Wirkung vom 01.07.2015 zu besetzen. Eine Entscheidung über die Besetzung der zweiten Stelle sollte im Herbst dieses Jahres nach entsprechender Evaluation getroffen werden.

 

Im Jahr 2015 zeichnet sich eine deutliche Fallzahlensteigerung ab. Die Stelle soll daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden.

 


IV. Sachdarstellung

 

Zum 01.07.2014 trat, wie mehrfach berichtet, das Gesetz zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörden in Kraft. Aufgrund der Gesetzesänderung ist deutlicher Mehraufwand für die Betreuungsstellen festzustellen, so dass im Rahmen der Beratungen über den Haushalt 2015 zwei neue Stellen für die Betreuungsstelle im Stellenplan berücksichtigt wurden.

 

Mit Beschluss MitMit Beschluss des Kreisausschusses vom 05.03.2015 wurde die Verwaltung beauftragt, eine der zwei im Stellenplan vorgesehenen Stellen in der Betreuungsstelle des Gesundheitsamtes mit Wirkung vom 01.07.2015 zu besetzen. Eine Entscheidung über die Besetzung der zweiten Stelle sollte im Herbst dieses Jahres nach entsprechender Evaluation getroffen werden.

 

Wie seinerzeit dargestellt, wurde mit den Amtsgerichten vereinbart, die neue gesetzliche Regelung vorübergehend nicht in vollem Umfang umzusetzen, da zusätzliches Personal erst für das Jahr 2015 eingeplant werden konnte. Die erste zusätzliche Planstelle wurde zum 15.07.2015 besetzt. Der Stelleninhaber befindet sich zurzeit in der Einarbeitung.

 

Im Jahr 2015 ist eine deutliche Fallzahlensteigerung festzustellen. Der Betreuungsstelle liegen bis Juli 2015 bereits 1.157 vorlagepflichtige Fälle vor, davon ca. 600 Sozialberichte. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr sind dies rund 2.300 Fälle, davon ca. 1.200 Sozialberichte.

 

Die Situation stellt sich wie folgt dar:

 

 

Anzahl Jahr

Vorlagepflichtige Fälle

2013

2014

2015 bis 30.06.2015

Hochrechnung 2015

Insgesamt

1.196

1.232

1.157

2.314

davon Sozialberichte

606

661

602 

1.203

Anteil der Sozialberichte an den vorlagepflichtigen Fällen in %

51%

54%

52%

52%

 

Die gesamten Aufträge wurden im Jahr 2013 mit 2,5 Stellen bearbeitet; derzeit sind nach erfolgter Personalisierung vier Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der Betreuungsstelle eingesetzt. Die für das Jahr 2015 erwarteten Fallzahlen rechtfertigen die unverzügliche Besetzung der weiteren im Stellenplan 2015 ausgewiesenen Stelle; in der Betreuungsstelle sind dann fünf Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter eingesetzt.

 

Von Bedeutung ist außerdem, dass immer wieder telefonische Beschwerden von Familienangehörigen, Amtsgerichten oder anderen Verfahrensbeteiligten eingehen, dass zu lange Wartezeiten für die Betroffenen entstehen.

 

Die Querschnittsaufgaben, z. B. Fortbildungsveranstaltungen für Berufsbetreuer oder Sitzungen zum Austausch, konnten weiterhin gar nicht oder nur in sehr geringem Umfang wahrgenommen werden.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben weiterhin Überstunden geleistet, so dass rund 1.400 Überstunden angefallen sind. Außerdem sind noch gut 100 Urlaubstage – überwiegend aktueller Jahresurlaub - nicht genommen.     <-@

 

Dezernat

 

 

Abteilungsleitung

 

 

ZVSt
(bei Ausschreibungen)

 

 

Abteilung

 

 

 

Die Besetzung der zweiten Stelle ist daher erforderlich.