Bürgerinformationssystem

Vorlage - 146/2015  

 
 
Betreff: Bericht für das Jahr 2014 der Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:61 Planung und Entwicklung   
Beratungsfolge:
Kreisausschuss
01.10.2015 
Kreisausschuss (offen)   

Sachverhalt
Anlagen:
Bericht BWT 2014 - Anlage zur Vorlage 146/2015  

III. Zusammenfassung

 

Information an den Kreisausschuss über den Jahresbericht 2014 der Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest

 


IV. Sachdarstellung

 

1. Entwicklung und Ausrichtung der Stiftung (Überblick)

 

Die Stiftung „Bildung, Wissenschaft, Technologie“ (BWT) wurde im Frühjahr 2002 durch den Kreis Soest gegründet und mit einem Stiftungsvermögen von 2,1 Mio. Euro ausgestattet. Das Stiftungsvermögen beläuft sich aktuell auf rund 2,43 Mio. Euro. Aus den Erträgen soll satzungsgemäß auf wichtigen Feldern in die Zukunft investiert und so die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Kreises Soest gestärkt werden. Seit 2003 hat die Stiftung in diesem Sinne eine Vielzahl von Projekten gefördert; die Gesamtausschüttung über die Jahre beläuft sich auf gut 1,16 Mio. Euro.

 

Für die Stiftungsarbeit relevant sind Projekte mit besonders innovativem Gehalt in einem Spek-trum, das im Namen der Stiftung umrissen ist. Im Fokus stehen dabei u.a. neue Anforderungen des Bildungssystems, eine Weiterentwicklung des Technologie- und Wissenstransfers sowie Impulsgebungen zum Ausbau regionaler Forschungsaktivitäten. Über die Förderung entscheidet im Einzelfall der Stiftungsrat (Vorsitz Landrätin Eva Irrgang) in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium. Besonders bekannt geworden ist der von der Stiftung mitgetragene Schulwettkampf „Gedankenblitz“, der seit 2010 mit großer Resonanz kreisweit durchgeführt wird. Seit 2012 wird zudem das stiftungseigene Projekt Stipendienförderung in Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Kreisgebiet durchgeführt. Sowohl an der Fachhochschule Südwestfalen als auch an der Hochschule Hamm-Lippstadt werden seither jeweils drei Stipendien (nach dem Bundesmodell „Deutschlandstipendium“) durch Unterstützung der Stiftung ermöglicht. 

 

2. Bericht für das Jahr 2014

 

Gemäß § XVI. (Wirtschaftsführung und Rechnungsprüfung) der Stiftungssatzung ist ein Jahresabschluss aufzustellen und durch einen Wirtschaftsprüfer zu prüfen. Die Prüfungsberichte sind der Landrätin und den Abgeordneten des Kreistages zur Kenntnis zu geben sowie der Stiftungsaufsicht vorzulegen.

 

Dazu wurde mit der zuständigen Stiftungsaufsichtsbehörde (Bezirksregierung Arnsberg) vereinbart, dass zur Kostenentlastung der Stiftung auf die entgeltliche Prüfung des zu erstellenden Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer verzichtet werden soll. Stattdessen wird nach einem mit der Stiftungsaufsicht abgestimmten Schema jährlich ein Bericht erstellt, der über die Tätigkeiten, Mittelflüsse und Vermögensverhältnisse informiert.

 

Der als Anlage beigefügte „Bericht für das Jahr 2014“ beinhaltet in diesem Sinne Ausführungen zu den rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der Stiftung, zu den Förderaktivitäten sowie zur Einnahmen-/Ausgabenentwicklung und zum Vermögen der Stiftung. Der Bericht wurde, den Abläufen in den Vorjahren entsprechend, nach einem einstimmigen Beschluss des Vorstandes im Juli 2015 bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht.