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Vorlage - 85/2013  

 
 
Betreff: Integrationskonzept "Zuhause im Kreis Soest"
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:40 Schulangelegenheiten   
Beratungsfolge:
Kreisausschuss
13.06.2013 
Kreisausschuss ungeändert beschlossen   
Kreistag
27.06.2013 
Kreistag ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Integrationskonzept Kreis Soest  

Der Kreistag beschließt das Integrationskonzept „Zuhause im Kreis Soest“.

 


III. Zusammenfassung

 

Das vorliegende Integrationskonzept wurde mit etwa 140 Kooperationspartnern aus der Politik, den Kreiskommunen, den Integrationsgremien, den Migrantenorganisationen, den Wohlfahrtsverbänden, den Sprachkursträgern, den Kindertageseinrichtungen, den Schulen, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter, den Kreisabteilungen etc. in einem konstruktiven 6-monatigen Dialogprozess ausgearbeitet. Das Konzept gibt die Ziele der Integrationsarbeit für die Kreisregion Soest vor. Das Integrationskonzept ist keine alleinige Verpflichtung der Kreisverwaltung Soest (und somit des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Soest). Die Zielerreichung wird durch Maßnahmen und Projekte erfolgen, die gemeinsam mit den Kooperationspartnern entwickelt und umgesetzt werden. Somit ist der Erfolg des Konzeptes von der weiteren Mitwirkung der internen und externen Netzwerkpartner abhängig. Da der Erstellungsprozess bis Ende Mai durchgeführt wurde, konnte aus zeitlichen Gründen das Design für die Druckversion nicht bereits für die Sitzungen des Kreisausschusses und des Kreistages fertiggestellt werden. Dies wird nachträglich für die öffentliche Vorstellung des Konzeptes erfolgen. Inhaltlich wird das Konzept jedoch nicht mehr verändert.

 

 


IV. Sachdarstellung

 

Der Kreistag hat am 27. September 2012 die Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums bei der Kreisverwaltung Soest beschlossen. Voraussetzung zur Einrichtung ist ein durch den Kreistag verabschiedetes Integrationskonzept. Die Erstellung eines Integrationskonzeptes ist ebenfalls im Zukunftskonzept 2020 verankert. Das Konzept sollte mit den örtlichen Kooperationspartnern abgestimmt werden. Dies ist für die Akzeptanz des Konzeptes und seine Umsetzung unabdingbar. Aus diesem Grund war die breite Beteiligung der vor Ort tätigen Netzwerkpartner eine wichtige Voraussetzung. Insgesamt wurden mehr als 400 Akteure (darunter alle 14 Kreiskommunen) zu den regulären 15 Workshops eingeladen. Davon haben sich etwa 140 aktiv am Prozess beteiligt. Zusätzlich wurde jeweils ein Workshop zur Abstimmung der zukünftigen Zusammenarbeit bei den gemeinsamen Integrationsbemühungen mit den Kreiskommunen und den verwaltungsinternen Netzwerkpartnern des Kommunalen Integrationszentrums durchgeführt. Da einige Vertreterinnen und Vertreter der Migrantenorganisationen an den regulären Workshops aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnten, wurden den Migrantenorganisationen zwei Alternativtermine am Abend angeboten. In diesen konnten sie die Handlungsbedarfe quer zu allen Themen benennen. Am Ende des Erstellungsprozesses wurde eine Lektorengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern aller Workshops gebildet, die abschließende Korrekturen vorgenommen hat.

 

Das als Anlage beigefügte Integrationskonzept ist als erster Arbeitsstand zu verstehen, der gemeinsam mit den Netzwerkpartnern fortlaufend fortzuschreiben ist. Dabei ist auch eine Erweiterung der Handlungsfelder vorgesehen.