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Vorlage - 60/2013  

 
 
Betreff: Fortschreibung des Gleichstellungsplans für die Kreisverwaltung Soest -
Gleichstellungsplan 2013
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:Gleichstellungsbeauftragte   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz
30.04.2013 
Ausschuss für Personal und Organisation ungeändert beschlossen   
Kreisausschuss
13.06.2013 
Kreisausschuss ungeändert beschlossen   
Kreistag
27.06.2013 
Kreistag ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
TOP 4 Gleichstellungsplan 2013  

Der Kreistag beschließt die Fortschreibung des Frauenförderplans durch den Gleichstellungsplan 2013 für einen Zeitraum von drei Jahren.

 


III. Zusammenfassung

 

Der vorliegende Gleichstellungsplan soll darauf hinwirken, die bereits vorhandenen Strukturen so weiter zu entwickeln, dass in allen Bereichen und Funktionen Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind. Beim Kreis Soest bewirkt der Plan eine kontinuierliche Beschäftigung mit den Themen Gleichstellung und Familienfreundlichkeit. Der Gleichstellungsplan ist damit ein zentrales Instrument für eine zukunftsfähige Personalplanung und Personalentwicklung.

 

Der Gleichstellungsplan tritt mit Beschluss des Kreistages für drei Jahre in Kraft und ist danach wieder fortzuschreiben. Über die Umsetzung des Gleichstellungsplans wird im Personalbericht jährlich berichtet.

 

 

IV. Sachdarstellung

 

Das Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG NRW) soll die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern entscheidend voranbringen und dient der Konkretisierung und Realisierung der in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes vorgegebenen verfassungsrechtlichen Ziele. Der vor diesem verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Hintergrund erarbeitete Frauenförderplan wird vom Kreistag beschlossen und gilt nach dem Landesgleichstellungsgesetz (LGG NRW) sowie der Selbstbindung im Frauenförderplan für drei Jahre. Nach Ablauf des Zeitraums ist gemäß § 5 a LGG ein Bericht über die Personalentwicklung und die durchgeführten Maßnahmen zu erarbeiten und der Plan fortzuschreiben.

 

Seit dem Jahr 2000 werden beim Kreis Soest entsprechend dieser gesetzlichen Forderung Frauenförderpläne erstellt. Der Frauenförderplan wird dabei beim Kreis Soest seit 2007 abweichend vom Landesgleichstellungsgesetz NRW als „Gleichstellungsplan“ bezeichnet. Mit der Umstellung der Terminologie ist dem verfassungsmäßigen Auftrag bereits durch die Sprache Rechnung getragen worden.

 

Der Gleichstellungsplan ist ein zentrales Instrument für eine auf Gleichstellung von Frauen und Männern gerichtete Personalplanung und Personalentwicklung. Er hat das Ziel, die Beschäftigtenstruktur zu analysieren, Ungleichheiten im beruflichen Fortkommen von Männern und Frauen sowie Unterrepräsentanzen aufzuzeigen und Maßnahmen für ihre Beseitigung vorzuschlagen.

 

Der Kreis Soest schreibt dem Verfassungsauftrag, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken, einen hohen Stellenwert zu. Die aufgrund des demographischen Wandels unabdingbare weitere Entwicklung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ bzw. als „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Soest“ wird auch durch den Gleichstellungsplan konsequent weiter verfolgt.

 

In den vergangenen Jahren wurden bei der Kreisverwaltung viele gleichstellungsrelevante Themen aufgegriffen. Das aktuelle Zukunftskonzept 2020 enthält Ziele, die sich auf den Kreis Soest als familienfreundlicher Arbeitgeber und auf die Förderung qualifizierter Verwaltungsmitarbeiterinnen ausrichten.

 

Details ergeben sich aus dem vorgelegten Gleichstellungsplan 2013. Der Personalrat hat dem Gleichstellungsplan 2013 in seiner Sitzung am 11.04.2013 zugestimmt.