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Vorlage - 100/2022  

 
 
Betreff: Bericht für das Jahr 2021 der Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
  Aktenzeichen:20.44.07
Federführend:Dez. 02 - Personal, Finanzen und Recht   
Beratungsfolge:
Kreisausschuss Kenntnisnahme
09.06.2022 
9. Sitzung des Kreisausschusses zur Kenntnis genommen   

Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Jahresbericht 2021 Stiftung BWT  

 

Höhe der gesamten finanziellen Auswirkungen:

 

Produkt:

 

x

Die erforderlichen Mittel sind im Produkt eingeplant.

 

Die erforderlichen Mittel sind teilweise im Produkt eingeplant, eine Deckung erfolgt durch:

 

Die erforderlichen Mittel sind nicht eingeplant.

Erläuterungen:

 


Zusammenfassung

 

Der als Anlage beigefügte "Jahresbericht 2021" der Stiftung BWT wird den Mitgliedern des Kreistages zur Kenntnis gegeben (Stiftungssatzung, § XVI, Absatz 3).

Das Gesamtvermögen der Stiftung BWT betrug zum 31.12.2021 insgesamt 2.186.283,36 Euro. Es teilt sich auf in das zu erhaltende Stiftungsvermögen von 2.109.633 Euro und die verfügbaren Stiftungsmittel von 76.650,36 Euro.

Im Jahr 2021 fand keine Ausschüttung von Fördergeldern statt. Ursächlich hierfür war neben der Corona-Pandemie auch, dass das bereinigte Stiftungsvermögen sich erst in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2021 wieder dem zu erhaltenden Vermögenswert von 2,1 Mio Euro angenähert hatte 

Dieser Bericht wurde, wie in den Vorjahren, bereits der Landrätin sowie der Bezirksregierung

Arnsberg (Kommunalaufsicht, Stiftungsaufsicht) vorgelegt.


Sachdarstellung

 

1. Entwicklung und Ausrichtung der Stiftung (Überblick)

Die Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest (BWT) wurde im Frühjahr 2002 durch den Kreis Soest gegründet und mit einem Stiftungs­vermögen von 2,1 Mio. Euro ausgestattet. Aus den Erträgen soll satzungsgemäß auf wichtigen Feldern in die Zukunft investiert und so die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Kreises Soest gestärkt werden. Seit 2003 hat die Stiftung in diesem Sinne eine Vielzahl von Projekten gefördert; die Gesamtausschüttung über die Jahre beläuft sich auf über 1,3 Mio. Euro.

r die Stiftungsarbeit relevant sind Projekte mit besonders innovativem Gehalt in einem Spektrum, das im Namen der Stiftung umrissen ist. Im Fokus stehen dabei u.a. neue Anforderungen des Bildungssystems, eine Weiterentwicklung des Technologie- und Wissens­transfers sowie Impulsgebungen zum Ausbau regionaler Forschungsaktivitäten. Über jede Förderung entscheidet im Einzelfall der Stiftungsrat (Vorsitz: Landrätin Eva Irrgang) in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium.

 

2. Bericht für das Jahr 2021

Gemäß § XVI. (Wirtschaftsführung und Rechnungsprüfung) der Stiftungssatzung ist ein Jahresabschluss aufzustellen und durch einen Wirtschaftsprüfer zu prüfen. Die Prüfungsberichte sind der Landrätin und den Abgeordneten des Kreistages zur Kenntnis zu geben sowie der Stiftungsaufsicht vorzulegen. Dazu wurde mit der zuständigen Stiftungs­aufsichtsbehörde (Bezirksregierung Arnsberg) vereinbart, dass zur Kostenentlastung der Stiftung auf die entgeltliche Prüfung des zu erstellenden Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer verzichtet werden soll. Stattdessen wird nach einem mit der Stiftungs­aufsicht abgestimmten Schema jährlich ein Bericht erstellt, der über die Tätigkeiten, Mittelflüsse und Vermögensverhältnisse informiert. Der Bericht für das Jahr 2021 beinhaltet Ausführungen zu den rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der Stiftung sowie zur Einnahmen- / Ausgabenrechnung und zum Vermögen der Stiftung.

 

Der Vorstand hatte in seiner Sitzung am 19. August 2020 einstimmig beschlossen, dass im Kalenderjahr 2020 keine Ausschüttung von Fördergeldern erfolgt und auch keine Sitzung stattfindet. Aufgrund der Corona-Pandemie fand auch in 2021 keine Sitzung und auch keine Ausschüttung statt.

 

Folgende Gründe waren für den Vorstand ausschlaggebend:

Das bereinigte Stiftungsvermögen betrug im Jahr 2020 rund 2,067 Mio. Euro und lag somit deutlich unter dem zu erhaltenden Vermögenswert von 2,1 Mio. Euro.

Erst in der 2.Jahreshälfte des Jahres 2021 hat sich das bereinigte Stiftungsvermögen wieder dem zu erhaltenden Vermögenswert von 2,1 Mio. Euro angenähert und liegt zum Ende 2021 nunmehr bei rund 2,109 Mio. Euro.

Ursächlich waren in 2020 die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die trotz des breit diversifizierten Vermögens der Stiftung zu einem Vermögensabbau geführt hatten welcher sich nach Erholung des Finanzmarktes in 2021 wieder auf dem Niveau des zu erhaltenden Stiftungsvermögenswert bewegt.

Zum Vermögen der Stiftung gibt § III Absatz 2 Satz 1 der Satzung vor, dass das Vermögen der Stiftung in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten ist. Ferner obliegt dem Vorstand die eigenverantwortliche Verwaltung der Stiftung nach der Satzung, einschließlich der Verwaltung des Stiftungsvermögens (vgl. § IX der Satzung).


 

Daher wurde auch in 2021 darauf verzichtet, durch die Ausschüttung von Fördermitteln Projekte zu initiieren, die zwangsläufig darauf angelegt sind, dass Menschen zusammen­wirken und somit Kontakt zueinander haben. Zudem wurden auch von Seiten potentieller Fördermittelnehmer keine neuen Anträge in 2021 gestellt.

 

Das Gesamtvermögen der Stiftung BWT betrug zum 31.12.2021 insgesamt 2.186.283,36 Euro.