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Vorlage - 167/2018  

 
 
Betreff: Bericht Finanzcontrolling 2018 Stand: 27.08.2018
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
  Aktenzeichen:90.00
Federführend:Dez. 04 - Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr   
Beratungsfolge:
Kreisausschuss Kenntnisnahme
11.10.2018 
19. Sitzung des Kreisausschusses zur Kenntnis genommen   

Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Höhe der gesamten finanziellen Auswirkungen:

 

Produkt:

 

x

Die erforderlichen Mittel sind im Produkt eingeplant.

 

Die erforderlichen Mittel sind teilweise im Produkt eingeplant, eine Deckung erfolgt durch:

 

Die erforderlichen Mittel sind nicht eingeplant.

Erläuterungen:

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 


Sachdarstellung

 

Finanzcontrolling

 

Das Finanzcontrolling zum Stichtag 27.08.2018 weist zum Jahresende 2018 einen prognostizierten Fehlbetrag über alle Bereiche von rund 1,6 Mio Euro aus. Dies entspricht gegenüber dem Planansatz einer Verbesserung von rund 2,9  Mio  Euro (Plan 2018: 4,5 Mio Euro Defizit).

 

 

Es ergibt sich im Plan und in der Prognose für den Haushalt 2018 folgendes Bild:

 

 

 

Plan 2018 in Euro

Prognose zum Stichtag 27.08.2018 in Euro

Abweichung in Euro

Dezernat 01 - Landrätin

-3.449.241 

-3.881.922 

-432.681 

Dezernat 02- Service, Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz

-14.511.292 

-15.990.845 

-1.479.553 

Dezernat 03 - Ordnung, Straßen, Bau, Kataster, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz

-23.749.019 

-24.281.919 

-532.900 

Dezernat 04 - Finanzen, Soziales, Immobilien und Vergaben

-69.356.325 

-64.774.099 

4.582.226 

Dezernat 05 - Jugend, Schule und Gesundheit

-63.109.061 

-63.316.027 

-206.966 

Allgemeine Finanzwirtschaft

169.703.731 

170.691.032 

987.301 

Summe:

-4.471.207 

-1.553.780 

2.917.427 

 

Im Dezernat 01 – Landrätin ergibt sich eine Veränderung von rd. 430 Tausend Euro vor­rangig aufgrund von Personal- und Versorgungsaufwendungen, die durch Rückstellungen für Altersteilzeit, Tarifsteigerungen und Beförderungen sowie durch eine angepasste Prognose für Pensions- und Beihilferückstellungen gegründet sind.

 

Im Dezernat 02 – Service, Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz ergibt sich eine Verschlechterung von rd. 1,5 Mio  Euro.

Diese ergibt sich u.a. aus zu erwartenden Mehraufwendungen für den Bürgerentscheid zum Bücherbus. Hinzu kommen nicht refinanzierbare Aufwendungen im Rettungsdienst (Versorgungsaufwendungen der Versorgungsempfänger). Außerdem führen Nieder­schlagungen, und höhere Personalaufwendungen aufgrund von Beförderungen, Tarif­steigerungen und Pensionsrückstellungen zu einer Verschlechterung des Budgets.

Dem gegenüber sind steigende Gebühren in der Abteilung 17 Bürgerdienste im Bereich der Zulassungen zu erwarten.

 

Im Dezernat 03 Ordnung, Straßen, Bau, Kataster, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz wird eine Verschlechterung von rd. 530 Tausend Euro zum Plan prognostiziert. Innerhalb des Dezernates ergeben sich Verschiebungen: Es werden verbesserte Prognosen in der Abteilung 63  Bauen, Wohnen, Immissionsschutz sowie höhere Erträge bei den Bauvoranfragen, den Baugenehmigungen und im Immissionsschutz erwartet.


In der Abteilung 66 Straßenwesen ist dagegen mit geringeren Erträgen in den Bereichen  Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, der Einnahmen bei Schwertransporten und beim gewerbsmäßigen Kraftverkehr zu rechnen. 

Hinzu kommen, wie in den anderen Dezernaten auch,  Mehraufwendungen für die Pensionsrückstellungen aufgrund der Hochrechnung des Heubeck-Gutachtens unter Berücksichtigung der aktuellen Sterbetafel.

 

Im Dezernat 04 – Finanzen, Soziales, Immobilien und Vergaben wird gegenüber Plan eine Verbesserung von rd. 4,6 Mio Euro prognostiziert. Dies liegt an einer gestiegenen Leistungsbeteiligung des Bundes bei den Kosten für Unterkunft und Heizung, da sich die anteiligen Flüchtlingsbedarfsgemeinschaften weiter erhöht haben. Zudem sind nach derzeitigen Prognosen des Landkreistages die Zuweisungen zur Wohngeldreform gestiegen.

Nach aktuellem Kenntnisstand wird ein Minderbedarf  im Rahmen der Hilfe zur Pflege durch das Pflegestärkungsgesetz (PSG III) erwartet.

Verschlechternd wirkt sich der Liquiditätszuschuss für das Solebad Bad Westernkotten aus.

 

Das Dezernat 05 – Jugend, Schule und Gesundheit verzeichnet eine Verschlechterung von rd. 200 Tausend Euro. In der Abteilung 40 entlasten die nicht benötigten Sach- und Personalressourcen des Bücherbusses das Budget der Abteilung.

In Abteilung 51 Jugend und Familie ist bei der Bewilligung von Unter­halts­vor­schuss­leistungen die Rückholquote geringer als geplant. Im  Bereich der Hilfen zur Erziehung  sind steigende Fallzahlen zu prognostizieren. Dies wirkt sich vornehmlich auf die Aufwendungen für die Schulassistenzen aus. Zudem ist im Bereich der Kindertagesbetreuung mit höheren Elternbeiträgen zu rechnen.

Im Bereich der Jugendsozialarbeit ist ein Minderaufwand zu verzeichnen.

Zudem wirkt sich in der Abteilung 53 Gesundheit ein einmaliger Belastungsausgleich für die Einführung der Überwachung des Prostituiertenschutzgesetzes positiv aus.

 

Für die Jugendamtsumlage ergibt sich aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen derzeit eine Verschlechterung von rd. 120 Tausend Euro.

 

Im Bereich Allgemeine Finanzwirtschaft ergibt sich eine Verbesserung von rd.1 Mio Euro. Neben der Dividende für RWE-Aktien werden auch geringere Zinsen für laufende Darlehen und Kassen-kredite erwartet.