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Vorlage - 140/2017  

 
 
Betreff: Bericht für das Jahr 2016 der Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
  Aktenzeichen:20.44.12
Federführend:61 Planung und Entwicklung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Regionalentwicklung Kenntnisnahme
26.06.2017 
11. Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung      
Kreisausschuss Kenntnisnahme
29.06.2017 
14. Sitzung des Kreisausschusses zur Kenntnis genommen   

Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Anlage_Vorlage_140-2017_Jahresbericht_BWT_2016  

 

Höhe der gesamten finanziellen Auswirkungen:

 

Produkt:

 

x

Die erforderlichen Mittel sind im Produkt eingeplant (Stiftungseigene Finanzierung).

 

Die erforderlichen Mittel sind teilweise im Produkt eingeplant, eine Deckung erfolgt durch:

 

Die erforderlichen Mittel sind nicht eingeplant.

Erläuterungen:

 

 


Zusammenfassung

 

Der anliegende „Jahresbericht 2016“ der Stiftung wird den Mitgliedern des Kreistages zur Kenntnis gegeben (gem. § XVI, Abs. 3, der Stiftungssatzung).

Im Bericht verzeichnet sind u.a. ein Liquiditätsfluss zu Förderzwecken von 69.159,80 €, eine beschlossene Fördersumme von 44.400,00 € (wirksam im Folgejahr) sowie der Stand des Stiftungsvermögens von rund 2,17 Mio. € (gesamt).

Die gleichermaßen vorgeschriebenen Vorlagen an die Landrätin des Kreises Soest und an die Stiftungsaufsicht sind erfolgt.


Sachdarstellung

 

1. Entwicklung und Ausrichtung der Stiftung (Überblick)

 

Die Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kreis Soest (BWT) wurde im Frühjahr 2002 durch den Kreis Soest gegründet und mit einem Stiftungsvermögen von 2,1 Mio. Euro ausgestattet. Aus den Erträgen soll satzungsgemäß auf wichtigen Feldern in die Zukunft investiert und so die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Kreises Soest gestärkt werden. Seit 2003 hat die Stiftung in diesem Sinne eine Vielzahl von Projekten gefördert; die Gesamtausschüttung über die Jahre beläuft sich auf rund 1,26 Mio. Euro.

 

Für die Stiftungsarbeit relevant sind Projekte mit besonders innovativem Gehalt in einem Spektrum, das im Namen der Stiftung umrissen ist. Im Fokus stehen dabei u.a. neue Anforderungen des Bildungssystems, eine Weiterentwicklung des Technologie- und Wissenstransfers sowie Impulsgebungen zum Ausbau regionaler Forschungsaktivitäten. Über die Förderung entscheidet im Einzelfall der Stiftungsrat (Vorsitz: Landrätin Eva Irrgang) in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium. Besonders bekannt geworden ist der von der Stiftung mitgetragene Schulwettkampf „Gedankenblitz“, der seit 2010 mit großer Resonanz kreisweit durchgeführt wird. Seit 2012 wird zudem das stiftungseigene Projekt Stipendien-förderung in Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Kreisgebiet durchgeführt. Sowohl an der Fachhochschule Südwestfalen als auch an der Hochschule Hamm-Lippstadt werden seither jeweils drei Stipendien (nach dem Bundesmodell „Deutschlandstipendium“) durch Unterstützung der Stiftung ermöglicht. 

 

 

2.  Bericht für das Jahr 2016

 

Gemäß § XVI. (Wirtschaftsführung und Rechnungsprüfung) der Stiftungssatzung ist ein Jahresabschluss aufzustellen und durch einen Wirtschaftsprüfer zu prüfen. Die Prüfungs-berichte sind der Landrätin und den Abgeordneten des Kreistages zur Kenntnis zu geben sowie der Stiftungsaufsicht vorzulegen.

 

Dazu wurde mit der zuständigen Stiftungsaufsichtsbehörde (Bezirksregierung Arnsberg) vereinbart, dass zur Kostenentlastung der Stiftung auf die entgeltliche Prüfung des zu erstellenden Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer verzichtet werden soll. Stattdessen wird nach einem mit der Stiftungsaufsicht abgestimmten Schema jährlich ein Bericht erstellt, der über die Tätigkeiten, Mittelflüsse und Vermögensverhältnisse informiert.

 

Der als Anlage beigefügte „Bericht für das Jahr 2016“ beinhaltet in diesem Sinne Aus-führungen zu den rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der Stiftung, zu den Förderaktivitäten sowie zur Einnahmen-/Ausgabenentwicklung und zum Vermögen der Stiftung. Der Bericht verzeichnet u.a. einen Liquiditätsfluss von 69.159,80 € (zu Förder-zwecken), eine beschlossene Fördersumme von 44.400,00 € (wirksam im Folgejahr) sowie einen Stand des Stiftungsvermögens von rund 2,17 Mio. € (gesamt).

 

Auf Basis der seit 2015 gültigen „Anlagerichtlinie“ wurde die Vermögensstruktur in der Berichtsperiode weiterentwickelt. Zu Beginn der Periode war noch ein Restbestand von 18.957 RWE-Stammaktien mit einem Stichtagswert von ca. 218 T€ im Portfolio. Dieses Aktienpaket wurde nach Vorstandsbeschluss im Mai 2016 veräußert, nachdem seitens RWE auf Beschluss der Hauptversammlung keine Dividendenausschüttung verfügt wurde (Konsequenz: Null Ertrag aus dem Aktienpaket). Aufgrund eines günstigen Verkaufswertes (ca. 242 T€) und einer Wiederanlage in Form eines internationalen Immobilienfonds (ca. 266 T€) konnte das Stiftungsvermögen gestärkt werden.

 

Der Bericht wurde, den Abläufen in den Vorjahren entsprechend, nach einem einstimmigen Beschluss des Vorstandes im Mai 2017 bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht.