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Vorlage - 135/2017  

 
 
Betreff: Personalbericht 2016
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Im Auftrag / In Vertretung:In Vertretung
Federführend:11 Personal und Lohnstelle   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz Kenntnisnahme
27.06.2017 
11. Sitzung des Ausschusses für Personal und Organisation      

Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Personalbericht 2016  

 

Höhe der gesamten finanziellen Auswirkungen:

 

Produkt:

 

x

Die erforderlichen Mittel sind im Produkt eingeplant.

 

Die erforderlichen Mittel sind teilweise im Produkt eingeplant, eine Deckung erfolgt durch:

 

Die erforderlichen Mittel sind nicht eingeplant.

Erläuterungen:

 

 


Zusammenfassung

 

Mit dem vorliegenden Personalbericht informiert der Kreis Soest in bewährter Weise über die wesentlichen Daten und Fakten in den Bereichen der Personalverwaltung, des Personalmanagements, der Aus- und Fortbildung und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Jahr 2016. Die einzelnen Themenbereiche sind verknüpft mit den Zielen des Gleichstellungsplanes 2013-2017.

 

Der Personalbericht orientiert sich an den Zielen für 2016 aus dem Zukunftskonzept 2020:

 

Ziel 1.1:„Als familienfreundlicher Arbeitgeber unterstützt der Kreis Soest Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen.“

Ziel 1.2:„Gezielte bedarfsorientierte Personalentwicklung für den allgemeinen Verwaltungsdienst und weitere Berufsgruppen.“

Ziel 1.3: „Interkulturelle Öffnung der Kreisverwaltung.“

Ziel 2.4: „Ein Gesundheitsmanagement mit vernetzten Angeboten ist etabliert.“

Ziel 2.9:„Qualifiziertes Personal in ausreichender Zahl gewinnen.“

 

Das Zukunftskonzept wird derzeit grundlegend überarbeitet. Für das Personalmanagement wurde in 2016 ein neues Personalmanagementkonzept 2030 erstellt, welches in 2017 in Kraft gesetzt wurde (siehe auch Vorlage 66/2017 im P+O-Ausschuss am 21.03.2017). Alle wesentlichen Ziele und Maßnahmen des Personalmanagements richten sich zukünftig an den vier Handlungsfeldern „Personal gewinnen und binden“, „Kompetenzen managen“, „Arbeitsfähigkeit erhalten“ und „Führung stärken“ aus.

 


Sachdarstellung

 

Der Personalbericht enthält die etablierte jährliche Personalbedarfsplanung. Die Planung für die Jahre 2017 bis 2021 verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen das Personalmanagement in den kommenden Jahren weiter steht.

 

Die eigene Ausbildung hat einen immer höheren Stellenwert, die Anzahl der Auszubildenden steigt weiterhin. Aufgrund der gestiegenen Fluktuation im Rettungsdienst, hier vor allem im Krankentransport, wurde in 2016 entschieden, regelmäßig nun auch Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter auszubilden. Die Nachfrage war erfreulich groß, so dass die Ausbildungsstellen gut besetzt werden konnten.

 

Ausfluss des neuen Konzeptes der Jobfamilien war in 2015 eine Überarbeitung der Personalauswahlverfahren. Die Anforderungsprofile von Stellen basieren zukünftig auf den Kompetenzbeschreibungen des KODE-Kompetenzmodells. Ziel der Auswahlverfahren ist es, neben den spezifischen fachlichen Anforderungen gerade im Bereich der überfachlichen Anforderungen möglichst noch passgenauer die Bewerberin / den Bewerber für eine Stelle herauszufiltern. Die durchweg positiven Erfahrungen aus der Praxis fließen in die Fortentwicklung des Systems ein.

 

Für 2015 wurde erstmalig ein eigenständiger interner Gesundheitsbericht erstellt. Ziel war es, diesen eigenständigen Bericht fortzuführen und weiter auszubauen. Dieses Ziel konnte für 2016 nicht erreicht werden. Aufgrund eines Personalwechsels war die Fachstelle BGM mehrere Monate unterbesetzt, die neue Mitarbeiterin arbeitet sich seit Januar 2017 ein. Auch die zuständige Führungskraft für das BGM hat in 2016 gewechselt. Insofern konnten einige Aktivitäten zum Ende des Jahres 2016 nicht durchgeführt werden.

 

Ziel ist es, angelehnt an das dritte Handlungsfeld „Arbeitsfähigkeit erhalten“ aus dem Personalmanagementkonzept für das Jahr 2017 wieder ausführlicher zum BGM zu berichten und über verschiedene Indikatoren die Wirksamkeit abzuleiten.

 

Die Aufgaben des Personalmanagements bleiben vielfältig. Dazu bedarf es frühzeitiger Weichenstellungen. Der Personalbericht dient als Grundlage, um Instrumente zielgerichtet einzusetzen und wo erforderlich neu zu entwickeln.