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Auszug - Informationen  

 
 
Landschaftsbeirat
TOP: Ö 8
Gremium: Naturschutzbeirat Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 07.09.2011 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: Auswärtiger Raum
Ort: Auswärtiger Raum
 
Wortprotokoll

  • Frau Rennebaum berichtet, dass die Naturdenkmal-Verordnung für die Innenbereiche von Ense, Warstein und Wickede 2012 auslaufe. Für die anstehende Neuausweisung könnten bei der Verwaltung entsprechende Änderungs- und Ergänzungsvorschläge eingereicht  werden.

 

  • Frau Rennebaum informiert über die Sachstandsentwicklung beim Thema „Wegeseitenstreifen“. Aufgrund der Resolution des Landschaftsbeirats vom 11.04.2011 und einer gleichlautenden Beschlussfassung im Ausschuss für Umwelt hätten die meisten angeschriebenen kreisangehörigen Gemeinden positiv reagiert und wollten sich um die Rückgewinnung der unbefugt bewirtschafteten kommunalen Flächen bemühen. Als Positivbeispiel, wo das Problem nicht mit der „Brechstange“ angegangen werde, nennt sie die Gemeinden Lippetal und Möhnesee.

 

Herr von Schroeder berichtet ergänzend, dass er die Problematik auch in der Bürgermeisterkonferenz thematisiert habe, um die Behörden für diese Sache zu sensibilisieren. Herr Raker bittet die Verwaltung darum, den Landschaftsbeirat in den nächsten Sitzungen über die weitere Sachstandsentwicklung zu informieren.

 

  • Frau Rennebaum lädt den Landschaftsbeirat zur 50-Jahr-Feier des Zweckverbandes Naturpark Arnsberger Wald am 09. Oktober 2011 nach Rüthen ins Bibertal ein.

 

 

  • Herr Schulze-Gabrechten würdigt das am  04. September 2011 offiziell eröffnete Haus der Natur in Geseke, den sog. „Grützepott“, als ein gelungenes Beispiel für das lokale Naturschutz-Engagement von verschiedenen Interessengruppen                  (hier: VerBund, Hegering, Heidelberger Zement).

 

  • Vor dem Hintergrund einiger Biogasanlagen-Großvorhaben beantragt Herr Raker,  das Thema „Biomais“ bei der nächsten Beiratssitzung zu beraten, um den weiteren Fehlentwicklungen beim zunehmenden Maisanbau entgegenzusteuern. Bei diesem Anliegen erhält er besonders von Herrn Reichardt und Herrn Eisenbrecher Unterstützung, die beim zunehmenden Maisanbau außer den Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes auch die Interessen der Imkerei und den Gewässerschutz gefährdet sehen.

Herr Dr. Haumann und Herr Schulze-Gabrechten sehen dagegen wenig Sinn in einer erneuten Beiratsdiskussion, da der Bauboom bei Biogasanlagen vorüber sei, der Maisanteil im Kreis Soest mit 12 % der Ackerfläche relativ gering und der Landschaftsbeirat keine Steuerungsmöglichkeit habe, in Genehmigungsverfahren einzugreifen.

 

Da sich eine Stimmenmehrheit dafür abzeichnet, die Maisproblematik im Beirat nochmals zu beraten, erklärt sich der Beiratsvorsitzende Schulze-Gabrechten bereit, diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Landschaftsbeirats zu setzen.