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Auszug - Weiterentwicklung der heilpädagogischen Frühförderung im Kreis Soest  

 
 
Ausschuss für Gesundheit
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Gesundheit Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 26.05.2011 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Auswärtiger Raum
Ort: Auswärtiger Raum
66/2011 Weiterentwicklung der heilpädagogischen Frühförderung im Kreis Soest
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:53 Gesundheit   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Hellermann erläutert die Vorlage der Verwaltung. Zur Weiterentwicklung der Frühförderung soll ein zentrales Zugangsmanagement eingerichtet werden. Auch die Frühförderstellen sollen davon profitieren, da Ihnen aufgrund der Zentralisierung weitere Zeitanteile für die Frühfördermaßnahmen  zur Verfügung stehen.

 

An der weiteren Aussprache und Diskussion nehmen Frau Cosmann (CDU), Frau Fenzlein (DIE LINKE und DIE SO! im Kreistag), Herr Dr. Romberg (FDP), Frau Helfrich (SPD), Herr Karthaus (SPD), Herr Goldammer (Bündnis 90 / Die Grünen), Herr Pöpsel (CDU) teil.

 

Frau Cosmann (CDU) hält es für den richtigen Weg, über eine zentrale Zugangssteuerung eine Verbesserung des Systems zu erreichen. Sie bittet, sobald die neue Stelle etabliert ist, im Ausschuss zu berichten.

 

Frau Fenzlein (DIE LINKE und DIE SO! im Kreistag) erkundigt sich, ob mit den Trägern gesprochen wurde. Herr Hellermann und Herr Dr. Renken bestätigen, dass mit den Trägern Gespräche geführt und ihnen die Maßnahmen vorgestellt wurden. Herr Dr. Renken stellt ergänzend heraus, dass so eine Verteilungsgerechtigkeit für die Maßnahmen der Frühförderung hergestellt werden soll. Über die zentrale Stelle sind ein gleicher Maßstab und einheitliche Standards beim Zugang zur Frühförderung sicher zu stellen.

 

Frau Helfrich (SPD) bittet zu konkretisieren, an welcher Stelle personelle Einsparungen erfolgt sind, die für diese Stelle genutzt werden. Sie fragt nach der Qualitätssicherung in der Diagnostik und der Niedrigschwelligkeit des Angebots.

Herr Karthaus (SPD) stellt ergänzend die Frage, ob Personal bei den Frühförderstellen eingespart werden muss.

Herr Goldammer (Bündnis 90/Die Grünen) bewertet die Maßnahme positiv und bittet um Erläuterung, an welcher Stelle Personaleinsparungen erfolgen.

 

Herr Hellermann verweist darauf, dass im Einsparungsprozess Fachkonzepte Arbeitsprozesse umstrukturiert wurden, so dass Schreibarbeiten eingespart und der Bürgerservice Gesundheit geschlossen wurden. Die Personaleinsparungen des Kreises können an dieser Stelle genutzt werden. Personaleinsparungen bei den Frühförderstellen sollen nicht erfolgen, da die frei werdenden Kapazitäten zur Senkung der Wartezeiten und zur Durchführung von Frühfördermaßnahmen eingesetzt werden sollen. Das Budget für die Träger bleibt unverändert.

Herr Dr. Renken erläutert, dass als Anlaufstelle für die erste Beratung weiterhin die Frühförderstellen zuständig sind, allerdings dass die konkrete Eingangsberatung sowie Diagnostik im Verfahren dann in der Zuständigkeit des Kreises liege. Die neue Stelle führt zu einer Leistungsverbesserung, ohne die Strukturen aufzublähen.


Der Ausschuss für Gesundheits- und Veterinärwesen empfiehlt, die Verwaltung zu beauftragen, eine zentrale Koordinierungsstelle für die heilpädagogische Kinderfrühförderung beim Kreis Soest zum 01.10.2011 einzurichten.