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Auszug - Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung  

 
 
Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 19.09.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
 
Wortprotokoll

Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung

Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung. Er stellt die ordnungsgemäße Einberufung und die Beschlussfähigkeit des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen fest.

 

Er begrüßt als neues Mitglieder der CDU-Fraktion Herrn Heiming, der die Nachfolge von Herrn Schnelle antritt, sowie den neuen Schriftführer Herrn du Mont als Nachfolger für Frau Oberreuter.

 

Aus aktuellem Anlass erfolgt durch Herrn Dr. Hopp vorab ein kurzer Bericht zur Blauzungen-krankheit. Diese Krankheit betrifft nur Klauentiere. Mit 380 Fällen ist der Kreis zurzeit Spitzen-reiter in NRW. Täglich werden 30 bis 40 Neuausbrüche festgestellt, wobei der Gipfel hoffentlich überschritten ist. 60 % betreffen Schafbetriebe, der Rest Rinderbetriebe. Bis zu 50 bis 70 Schafe sind teilweise pro Betrieb verendet.

 

Die Betriebe werden durch die Tierseuchenkasse (TSK) entschädigt. 1,5 Mio. befinden sich in der Rücklage der TSK. Damit die EU einen Teil kofinanziert müssen die Anträge innerhalb von 30 Tagen gestellt und innerhalb von 90 Tagen durch die TSK beschieden worden sein. Die Aussichten sind für das nächste Jahr düster. Bereits im letzten Jahr erkrankte Tiere sind erneut betroffen. Eine ausreichende Immunität wurde von den Tieren nicht aufgebaut. Alle Hoffnungen beruhen auf einem Impfstoff, welcher in einem Feldversuch 2008 zum Einsatz kommen könnte. Hierbei müssen dann 80% der Tiere geimpft werden (Impfpflicht). Der Erreger geht nicht weg, die geimpften Tiere zeigen aber keine Symptome. In Italien wird die gleiche Strategie verfolgt. Es handelt sich in Italien jedoch um einen anderen Serotyp, so dass dieser Wirkstoff nicht wirkt. Vor der Einfuhr des Lebendimpfstoffs aus Afrika kann nur gewarnt werden, da man sich hiermit einen anderen Serotypen importiert.

 

Mit einem Rückgang ist erst bei dauerhaften Temperaturen unter 8 °C zu rechnen. Auf Nach-frage von Frau König bestätigt Dr. Hopp, dass die Krankheit nur auf Tiere übertragen werden kann.

 

 

Die Tagesordnung wird geändert. Der TOP 4 Fachkonzepte wird vorgezogen.