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Auszug - Überörtliche Prüfung des Kreises Soest durch die Gemeindeprüfungsanstalt NRW  

 
 
Ausschuss für Soziales und Gesundheit
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 11.09.2007 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:50 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
118/2007 Überörtliche Prüfung des Kreises Soest durch die Gemeindeprüfungsanstalt NRW
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:Soziales, Jugend und Gesundheit   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Hinsichtlich der Feststellungen und Empfehlungen der Gemeindeprüfungsanstalt NRW verweist Herr Hellermann auf die ausführlichen Stellungnahmen der Abteilungen Gesundheit und Soziales

Hinsichtlich der Feststellungen und Empfehlungen der Gemeindeprüfungsanstalt NRW verweist Herr Hellermann auf die ausführlichen Stellungnahmen der Abteilungen Gesundheit und Soziales.

 

Aufgrund entsprechender Nachfragen wird deutlich herausgestellt, dass die häusliche Pflege, die allein durch Verwandte erbracht wird, nach wie vor die kostengünstigste Form der Versorgung ist. Im Übrigen stimme schon lange nicht mehr die pauschale Aussage, dass ambulant vor stationär immer kostengünstiger sei – dies gelte auch hinsichtlich der neuen Wohnformen.

 

Mit am kostenintensivsten ist für den Sozialhilfeträger die Unterbringung von Personen der so genannten Pflegestufe „0“ in Pflegeheimen, da in diesen  Fällen (bisher) keine Leistungen seitens der Pflegekasse geleistet werden.

 

Hinsichtlich der in diesem Zusammenhang diskutierten Frage der Steuerung der Heimfälle stellt Herr Nölken dar, dass strikt zu trennen sei zwischen der ärztlichen Begutachtung des Gesundheitszustandes der pflegebedürftigen Person und der Versorgungsform dieser Person – von daher helfe eine „reine“ Überprüfung der (gesundheitlichen) Feststellungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) nicht weiter.

 

Herr Dr. Renken ergänzt diese Aussagen, beschreibt die medizinischen Aspekte der Begutachtung und stellt eine eventuelle Kostenersparnis durch eine Steuerung sehr in Frage.

 

Zusammenfassend empfiehlt Herr Hellermann dem Ausschuss – auch unter dem Aspekt des Fallmanagements im Rahmen der Pflegereform (vgl. TOP 6) – von der Einstellung einer Pflegefachkraft abzusehen. Im Übrigen besteht Einvernehmen, dass das derzeitige Angebot an Heimplätzen im Kreis Soest  (zumindest) ausreichend ist und keine Ausweitung erfolgen sollte.

 

 

 

Beschlussempfehlung:

Beschlussempfehlung:

Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, über die weitere Umsetzung zu berichten.