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Auszug - Stellungnahme zur überörtlichen Prüfung - GPA-Prüfungsbercht 2006 Konzeption zur Verstärkung des präventiven Ansatzes in den erzieherischen Hilfen  

 
 
Jugendhilfeausschuss
TOP: Ö 3.3
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Mo, 10.09.2007 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:25 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
111/2007 Konzeption zur Verstärkung des präventiven Ansatzes in den erzieherischen Hilfen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:51 Jugend und Familie   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Hellermann stellt kurz die Zielsetzungen des Konzepts dar

Herr Hellermann stellt kurz die Zielsetzungen des Konzepts dar.

 

Frau Ehresmann (SPD) kritisiert, dass eine Zielsetzung des Konzepts ausgeführt ist, die die Erziehung außerhalb des Elternhauses in Heimpflege grundsätzlich für maximal 24 Monate befristet (Seite 10). Frau Ehresmann (SPD) schlägt vor, den Beschlussvorschlag wie folgt zu ergänzen: „Dabei ist das Kindeswohl prioritär und vorrangig zu beachten“. Dem stimmen die Mitglieder des Ausschusses zu.

 

Auf Nachfrage erläutert Frau Hengst, dass die Befristung auf 24 Monate durchaus mit den Vorgaben aus § 36 SGBVIII im Einklang stehe. Es handele sich hierbei um eine Zielsetzung. Die Hilfeplanung sei grundsätzlich eine Lebensplanung, die die Besonderheiten der Lebenssituation eines Kindes oder Jugendlichen zu berücksichtigen hat. Hierzu zählen zum Beispiel auch die Ressourcen der Ursprungsfamilie. Die Fortschreibungen eines Hilfeplans erfolgen regelmäßig halbjährlich und sind immer am Wohl des Kindes ausgerichtet.

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sehen es prinzipiell sehr positiv, dass stationäre Maßnahmen für Kinder und Jugendliche minimiert werden sollen. Es sollte immer ein familiäres Umfeld bevorzugt werden.

 

An der Diskussion beteiligen sich Frau Soldat (CDU), Frau Ehresmann (SPD), Frau Klein (CDU), Frau Kottmann-Fischer (B 90/Grüne) und Herr Wawrik.

 

Beschluss (geändert, mehrheitlich bei 1 Nein-Stimme):

 

Beschluss (geändert, mehrheitlich bei 1 Nein-Stimme):

Die Verwaltung des Kreisjugendamtes Soest wird beauftragt, das Konzept zur Verstärkung des präventiven Ansatzes in den erzieherischen Hilfen umzusetzen. Dabei ist das Kindeswohl prioritär und vorrangig zu beachten.