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Auszug - Beabsichtigte Fällung von Alleebäumen im Kreuzungsbereich der L 637 und L 749 an der östlichen Kreisgrenze in Geseke (s. Anlage)  

 
 
Landschaftsbeirat
TOP: Ö 3
Gremium: Naturschutzbeirat Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 10.03.2009 Status: öffentlich
Zeit: 15:00 - 18:30 Anlass: Sitzung
Raum: Auswärtiger Raum
Ort: Auswärtiger Raum
 
Wortprotokoll

Der Landschaftsbeirat nimmt den Kreuzungsbereich der L 637 und L 749 in Augenschein

Der Landschaftsbeirat nimmt den Kreuzungsbereich der L 637 und L 749 in Augenschein.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat die ersten Ausbaupläne bereits modifiziert und die geänderte Trassenführung an Ort und Stelle markiert.

Danach würde die L 749 vor der Einmündung durch die nördliche Alleereihe nach Norden verschwenken und etwas abseits der Allee in die L 637 einmünden. Bei dieser Lösung müssten mindestens zwei, möglicherweise auch drei ältere Alleebäume gefällt werden. 

Der dann nicht mehr befahrene letzte Alleebereich von etwa 100 m Länge würde abgesperrt und abgepflanzt.

Gegen die Realisierung dieser Planungen werden von verschiedenen Beiratsmitgliedern erheblichen Bedenken vorgetragen.

Herr Schulze-Grabrechten weist darauf hin, dass nicht nur 2 alte, etwa 180 Jahre alte Bäume beseitigt werden müssten, durch die begleitende Abpflanzung und Absperrung ginge auch der Alleecharakter weitgehend verloren.

Herr Raker hält die Straßenplanung für überdimensioniert und mit dem gesetzlichen Alleenschutz für nicht vereinbar.

Herr Schulze-Schwefe hat beobachtet, dass die L 749 aufgrund des Straßenprofils nur sehr gering frequentiert wird und für den Schwerlastverkehr eigentlich überflüssig ist.

 

Der Landschaftsbeirat widerspricht einstimmig der Erteilung einer Befreiung für die beantragte Fällung von Alleebäumen und plädiert dafür, dass andere Möglichkeiten der Verkehrssicherung wie die Sperrung der L 749 für den Schwerlastverkehr ausgeschöpft werden.