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Auszug - Interner Gesundheitsbericht 2015  

 
 
Ausschuss für Personal und Organisation
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 14.06.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:25 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
68/2016 Interner Gesundheitsbericht 2015
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:11 Personal und Lohnstelle   
 
Wortprotokoll

Laut Frau Oberreuter handelt es sich bei dem internen Gesundheitsbericht um den ersten dieser Art, herausgelöst aus dem Personalbericht. Ziel ist, den Bericht weiterzuentwickeln und wenn möglich auch mit Vergleichszahlen zu versehen.

 

Aussprache: Herr Schladör (CDU), Frau Oberreuter, Herr Flöttmann (Bündnis 90/Die Grünen), Herr Bernsdorf (CDU), Herr Klespe (SPD), Frau Helfrich (SPD)

 

Auf die Frage von Herrn Schladör nach Fördermitteln zum betrieblichen Gesundheitsmanagement teilt Frau Oberreuter mit, dass  Fördermittel ausgeschöpft werden. Es gibt jedoch keine Fördermittel für Personalkosten.

 

Auf die Frage von Herrn Flöttmann, ob es Vergleichszahlen zu anderen Kreisen gebe, antwortet Frau Oberreuter, dass man schon versuche, Vergleiche zu anderen Kreisen zu ziehen, dies aber nur schwer möglich sei. Auch Vergleiche mit  z.B.  Krankenkassen sei nicht so einfach, da hier von unterschiedlichen statistischen Voraussetzungen ausgegangen werde. Als Beispiel nennt sie hier, dass bei der Ermittlung der Krankenquote beim Kreis bereits der erste Tag einer Arbeitsunfähigkeit, bei den Krankenkassen aber erst mit Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung die Tage berücksichtigt werden. Somit kann man auch diese Zahlen nicht miteinander vergleichen.

 

Laut Herrn Bernsdorf werden alle möglichen Anstrengungen für ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement  unternommen. Er weist darauf hin, dass trotzdem die Krankenquote gestiegen ist. Auch die Zahl an Überstunden, Mehrarbeit und Resturlaub, diese aber teilweise durch die Flüchtlingssituation bedingt, hätten weiter zugenommen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hätten sich in den ersten Wochen der Flüchtlingskrise extrem gut eingebracht. Herrn Bernsdorf wüsste gerne, in welcher Abteilung bzw. welchem Sachgebiet der Krankenstand besonders hoch ist. Ausreißer sollten hier analysiert werden. Ab 2017 wünscht er sich eine Übersicht über die in den Abteilungen angefallenen Überstunden.

 

Frau Oberreuter erklärt hierzu, dass die Werte intern vorliegen, ein Ranking zwischen den Abteilungen aber durch eine Veröffentlichung vermieden werden soll. Herr Klespe regt an, die internen Werte in einer der nächsten Sitzungen im nichtöffentlichen Teil vorzustellen. Er hält dies für einen Kompromiss, die Zahlen müssen der Politik bekannt gemacht werden, da diese in der Verantwortung steht.

 

Frau Helfrich weist darauf hin, dass viele Faktoren eine Rolle für die Krankenquote, die Anzahl der Überstunden und den bestehenden Resturlaub sein können. Ein Problem kann ihrer Meinung nach hier die Altersstruktur der Beschäftigten sein. Die hohe Anzahl von Überstunden und Resturlaub ist ein wiederkehrendes Problem. Da hierfür  Rückstellungen zu bilden sind, ist dies ein Thema, welches für die Politik interessant ist.