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Auszug - Konzept der Abteilung IT und Organisation für das Jahr 2016  

 
 
Ausschuss für Personal und Organisation
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Personal, Organisation und Effizienz Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 23.11.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:50 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
143/2015 Konzept der Abteilung IT und Organisation für das Jahr 2016
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:10 IT und Verwaltungsdigitalisierung   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Aussprache: Herr Bernsdorf (CDU), Herr Lönnecke, Herr Münzberger (FDP), Herr Lindemeier, Frau Helfrich (SPD), Herr Brune (BG)

 

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Herr Bernsdorf erklärt für die CDU, dass seine Fraktion von der Kostensteigerung nicht begeistert ist. Herr Lönnecke erläutert anhand der als Anlage 2 beigefügten Präsentation ausführlich die EDV-Ausgaben. Die KDVZ-Kosten werden sich im nächsten Jahr voraussichtlich um ca. 115.000€ erhöhen. Dies resultiert hauptsächlich aus den Kosten für die Personalsoftware LOGA in Höhe von 81.000€ und der neuen Finanzsoftware INFOMA in Höhe von 163.275€. Die Kosten für die Personalsoftware LOGA schlagen im nächsten Jahr bei den KDVZ-Kosten zu Buche, bisher wurden sie im Konto EDV-Wartung geführt. Für die alte Finanzsoftware KIRP fallen für notwendige Abschlussarbeiten noch einmal 30.000€ Kosten an.

 

Die KDVZ Umlage steigt erstmals seit 4 Jahren wieder an. Hierauf hat der Kreis Soest keinen Einfluss, diese wird von den entsprechenden Gremium der KDVZ beraten und festgelegt.

 

Bei den IT-Investitionen entfällt ein Großteil auf den Austausch von Netzwerkkomponenten in den Nebenstellen, in diesem Fall in der Zulassungsstelle in Soest. Mit den übertragenen Mitteln aus 2015 beläuft sich allein hier die Gesamtsumme auf 140.000€. 

 

Auf Nachfrage von Herrn Münzberger, wie hoch die Kosten für Microsoft Lizenzen letztendlich sind, antwortet Herr Lindemeier, dass weitere 100.000€ unter EDV-Kosten eingeplant wurden. Die in der Präsentation aufgelisteten Kosten von 40.000€ sind die Steigerung für Lizenzen 2016.

 

Herr Münzberger möchte zudem wissen, welche Leistungen durch die KDZV-Umlage abgedeckt sind, ob die 78.000€, die als Kontokorrent zur Verfügung stehen, nicht eingespart werden können, ob das Projekt Spracherkennung wirklich nötig ist und ob der digitale Sitzungsdienst nicht schneller, d.h. in 2016,glich ist.

 

Herr Lindemeier beantwortet die Fragen von Herrn Münzberger. Der größte Teil der KDVZ-Umlage entfällt auf die Forschungs- u. Entwicklungseinlage. Hiermit werden Kernprodukte, das sind Produkte, die auch andere Verwaltungen nutzen, weiterentwickelt. Der Kontokorrent steht für individuelle Projekte zur Verfügung, ob dieser ausgeschöpft wird bleibt abzuwarten. Das Projekt Spracherkennung schafft Synergien innerhalb des Hauses, z.B. Unterstützung der Ärzte in der Abteilung Gesundheit. Der digitale Sitzungsdienst ist für 2016 als Projekt vorgesehen und soll, eine beschlossene Umsetzung vorausgesetzt, in 2017 realisiert werden.

 

Für Herrn Bernsdorf ist nicht ganz klar, ob die Mittel, die für offene Projekte vorgesehen sind, tatsächlich in 2016 voll benötigt werden.

 

Frau Helfrich möchte grundsätzlich lieber Menschen beschäftigen statt Maschinen einzusetzen. Um aber Prozesse zu verschlanken sieht sie keine Alternative zum Einsatz von Maschinen. Für den Einsatz einer Spracherkennungssoftware sieht sie die Notwendigkeit, für andere Investitionen nicht.

 

Herr Brune erklärt für die BG, dass diese gewisse Probleme mit der Gesamtsumme der EDV-Ausgaben hat und würde eine Begrenzung der Gesamtausgaben auf 3 Mio.€ begrüßen.