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Auszug - Sachstandsberichte  

 
 
Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 25.03.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
 
Wortprotokoll

Die Herren Kleemann und Maue von der Beraterfirma IDH-Consult stellen zunächst sich und dann anhand einer umfangreichen Präsentation den Sachstand bei den beiden Projekten vor.

Die Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Nach der Vorstellung zur Digitalen Alarmierung beantworten sie Fragen von Frau Helfrich, Herrn Zimmermann, Herrn Schlüter, Herrn Luig, Herrn Vennemann, Herrn Willmes, Herrn Vetter, Herrn Klespe und Herrn Schlitt.

 

Beim Standard der Geräteausstattung wird der fachlich notwendige Standard definiert.

Die Standorte und die Anzahl der notwendigen Masterdaus werden erst nach der Berechnung der Funkausbreitung festgelegt.

Mit der Multimaster-Technik werden Störungen von außen und bauliche Hindernisse umgangen.

Den Schutz vor Überreichweiten benachbarter Sender will man durch die Ausrichtung der DAUs von außen nach innen erreichen. Sie können dann mit höherer Sendeleistung die Empfänger im Kreis Soest direkt ansteuern.

Die Funkfrequenzen werden von der Bundesnetzagentur vergeben.

Zur Redundanz soll die Leitstelle des Kreises Unna einbezogen werden.

Die Masterdaus sind mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgungen gepuffert; bei Stromausfällen sind diese bis zu acht Stunden abgesichert. Ergänzend dazu sind Stromeinspeisungen für Notstromversorgungen vorgesehen.

Herr Willmes bestätigt die technische Weiterentwicklung, ein Rest Unbehagen bleibe aber.

Herr Kleemann weist dazu auf den geplanten Probebetrieb für Optimierungsmaßnahmen hin.

Im Projekt ist auch der Rückbau der alten Anlagen enthalten.

 

Im Haushalt stehen für die gesamte Maßnahme 1.000.000 € zur Verfügung; die Kostenverteilung erfolgt nach den Verteilschlüsseln der Leitstelle mit den hohen refinanzierten Anteilen für den Rettungsdienst.

 

 

Danach stellt Her Maue den Sachstand bei der Einführung des Digitalfunks vor und beantwortet anschließend Fragen von Herrn Vennemann, Herrn Vetter und Herrn Luig.

 

Für den Einbau der Endgeräte in die Fahrzeuge wird pro Fahrzeug ein Tag angesetzt. Da durch die bundesweite Umstellung auf den Digitalfunk viele Kapazitäten gebunden sind, wird sich der Einbau aller Endgeräte entsprechend langfristig gestalten.

Preisabsprachen zwischen den beiden – einzigen – Geräteanbietern werden nicht erwartet. Die Berater erwarten deutlich mehr als zwei Angebote.

 

Die Kommunikation zu den vom THW schon eingebauten Digitalfunkgeräten ist sichergestellt; ggf. weicht die Bedienung geringfügig ab.