Bürgerinformationssystem

Auszug - Jahresbericht des Kreisbrandmeisters / Investitionen im Bereich der Feuerwehr 2012 ff.  

 
 
Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 28.02.2012 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
39/2012 Investitionen im Bereich der Feuerwehr 2012 ff.
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
Federführend:Dez. 03 - Ordnung, Bau, Immobilien, Kfz und Straßen   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Anhand herausragender Schadensereignisse stellt der Kreisbrandmeister exemplarisch die Arbeit der Feuerwehr im vergangenen Jahr. Darüber hinaus berichtet er vom Übungswochenende im September 2011, der Dienstleistung des Kreises Soest im Bereich der Feuerwehr, der Zukunftssicherung durch Frauenpower, vom großen Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehr, der neuen Leitstelle und erinnert an weitergehende gemeinsame Konzepte und der strategischen Ausrichtung auf der Kreisebene (Abrollbehälter Atemschutz, Digitalfunk etc.).

Abschließend erfolgt die Vorstellung des Tätigkeitsbereichs des Feuerwehrverbandes.

 

Die Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Fragen von Herrn Schlitt, Herrn Klespe, Frau Helfrich, Herrn Vennemann und von Herrn Schlüter werden vom Kreisbandmeister und von Herrn Trilling beantwortet.

 

Die Einführung des Digitalfunks soll im Kreis Soest einheitlich angegangen werden. Derzeit befindet sich der Kreis Soest dazu in Abstimmung mit den Kommunen.

Durch den späten Eintritt in den Probe- und Wirkbetrieb, besteht die Chance von den Erfahrungen der früher gestarteten Kommunen zu partizipieren.

In den Niederlanden geht der Weg zurück zum Analogfunk; im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland hatte man dort den Digitalfunk nicht flächendeckend eingeführt.

 

Das Land NRW bietet eine Kostenbeteiligung bei den C1-Führerscheinen für die Mitglieder der Feuerwehr an.

 

Personelle Engpässe bei der Feuerwehr, insbesondere im Zeitfenster von 8.00 – 16.00 Uhr, will der Kreisbrandmeister mit einer speziellen Förderung des Ehrenamtes , der Jugendarbeit und einer Förderung des Einsatzes von Frauen in der Feuerwehr begegnen.

 

Die kommunalen Feuerwehren rechnen ihre Einsätze direkt ab; wie dabei deren Kalkulation aussieht, kann nicht gesagt werden. Soweit zentrale Beschaffungen durch die Kreisumlage auf die Kommunen umgelegt werden, kommt möglicherweise eine Berücksichtigung bei der Kalkulation von Einsätzen der örtlichen Feuerwehren in Betracht.

 

Der Kreisbrandmeister zeigt den Bedarf und die finanziellen Vorteile für einen zentralen Abrollbehälter (AB) Atemschutz auf; als Standort kommt dabei für ihn die Anbindung an die Hauptamtliche Wache der Feuerwehr Lippstadt in Betracht.

 

Die ausführliche Diskussion der Beschaffung des AB Atemschutz sowie des späteren Standortes  – außerhalb einer gedrängten Tagesordnung im Rahmen der Entscheidung über den Haushalt - wird von Herrn Hellermann ausdrücklich begrüßt.

 

Es besteht weiterer Informationsbedarf, ein Votum der Bürgermeister soll eingeleitet werden.

 


Die Absicht der Verwaltung, einen Abrollbehälter Atemschutz im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in 2013 anzuschaffen, wird zur Kenntnis genommen.