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Auszug - Antrag der CDU-Kreistagsfraktion und SPD-Kreistagsfraktion und BG-Fraktion zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Immobilien über Eigenmittel  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Bau-, Straßenwesen und Immobilien
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bau-, Straßenwesen und Immobilien Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 07.03.2023 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:25 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Hubert Schnieder (CDU) stellt den Antrag vor und erklärt, dass E-Mobilität hier auch eine Rolle spiele. Aus dem Immobilienkonzept gehe zudem hervor, dass das Kreishaus einen enormen Energieverbrauch habe. Es sollte daher nicht schwerfallen, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um es in Zukunft besser zu machen.

 

Thomas Reimann (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßt diesen Antrag und teilt mit, dass das Weglassen der Speicher durchaus Sinn ergebe. Grundsätzlich seien die Planungskosten etwas hoch. Dies sollte geprüft werden. Dennoch solle man die Errichtung der Anlagen so schnell wie möglich umsetzen.

 

Manfred Weretecki (Die LINKE und DIE SO!) äert seine Bedenken hinsichtlich eines möglichen PPA-Modells. Er fordere die Streichung dieser Möglichkeit aus dem Antrag. Der Vorsitzende Rolf Meiberg (CDU) führt aus, dass es durchaus Sinn ergebe, alle Möglichkeiten miteinzubeziehen und mtliche wirtschaftlichkeitserhöhenden Maßnahmen zu prüfen.

 

Der Ausschuss für Bau-, Straßenwesen und Immobilien empfiehlt dem Kreistag folgenden

 


Beschluss: Der Kreistag möge beschließen, dass die kreiseigenen Immobilien, aufgrund des Wegfalls der Förderoption, nun möglichst schnell über Eigenmittel mit Photovoltaikanlagen zunächst ohne Stromspeicher ausgestattet werden. Der Haushaltsansatz ist entsprechend zu ändern. Eventuelle Mehrkosten sind neu zu veranschlagen. In einem zweiten Schritt könnte in Zusammenarbeit mit den örtlichen Stadtwerken/Energie-versorgern über zusätzliche Stromspeicher nachgedacht werden. Grundlage der Reihenfolgeplanung sollten die entsprechenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen sein. Es sollte auch über PPA-Modelle oder andere wirtschaftlichkeitserhöhende Maßnahmen nachgedacht werden.


Abstimmungsergebnis:  Einstimmig zugestimmt.
    14 Ja, 0 Nein, 1 Enthaltungen