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Auszug - Antrag der BG-Fraktion zu Photovoltaik auf Dachanlagen von kommunalen Gebäuden  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Energie und Klimaschutz
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Energie und Klimaschutz Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Di, 01.02.2022 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:38 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungssaal
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
364/2021 Antrag der BG-Fraktion zu Photovoltaik auf Dachanlagen von kommunalen Gebäuden
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
  Aktenzeichen:10.24.01
Federführend:01 - Büro der Landrätin Beteiligt:80 Digitales, Klimaschutz, Mobilität und Innovation
 
Wortprotokoll

Herr Bigge erläutert den Antrag seiner Fraktion. Eine Installation entsprechender Anlagen unter zur Hilfenahme der 90%igen Bezuschussung leiste einen unmittelbaren Beitrag zur Energiewende. Die Amortisationszeit sei kurz und es gebe später eine dauerhafte Entlastung des Kreishaushalts.

 

Herr Häken erklärt, dass seine Fraktion den Antrag unterstütze. Die Verwaltung sollte zeitgleich prüfen, ob schon Mittel im Haushalt 2022 verwendet werden nnen. Zudem regt er an, in späteren Sitzungen auch Gebäudeleitlinien für die Liegenschaften des Kreises zu entwickeln.

 

Herr Reimann betont, dass die Fördermittel womöglich schnell ausgeschöpft seien, daher solle der Kreis sofort zuschlagen. Angesichts der Größe der Dachflächen schlägt er vor, direkt eine Gesamtbelegung zu prüfen. Herr Dr. Wutschka bedankt sich für den Hinweis und erläutert, dass dies auch bereits im Bauausschuss behandelt worden sei und 2020 die Dächer schon untersucht wurden.

 

Zum Vorschlag von Herrn Reimann gibt es anschließend eine Diskussion. Herr Raubaum möchte ebenfalls alle möglichen Flächen betrachtet sehen. Herr Kirsch unterstützt dies ebenfalls und regt eine mögliche Anlagentrennung an. Herr Schulze-Nieden sieht dies kritisch und weist auf den Pferdefuß in der Förderung hin, dass nur 20% des erzeugten Stroms ins Netz eingespeist werden dürfen. Ein genereller Ausbau werde nicht unterstützt. Herr Hockelmann bestätigt dies und weist zudem darauf hin, dass die Anträge dieses Jahr gestellt werden müssen, ein pro-forma-Antrag vor dem Haushaltsbeschluss 2023 sei nötig.

Herr Reimann betont nochmals sein Anliegen, er sehe Synergien, wenn die Dächer ganzflächig betrachtet werden. Herr Dr. Wutschka meint, ein Prüfauftrag könne problemlos aufgenommen werden.

 

Der Ausschuss einigt sich darauf, den Beschlussvorschlag um folgenden Satz zu ergänzen: Die Prüfung sollte eine ganzheitliche Betrachtung der Dachflächen beinhalten, auch über die Anlagengröße gemäßrderkulisse hinaus.“

 

Abstimmungsergebnis:  Einstimmig zugestimmt.
    14 Ja, 0 Nein, 1 Enthaltung