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Auszug - Modellorte für Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Aktuelle Entwicklungen  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Digitales und Innovation
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Digitales und Innovation Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 24.11.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:20 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungssaal
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
335/2021 Modellorte für Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Aktuelle Entwicklungen
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Federführend:80 Digitales, Klimaschutz, Mobilität und Innovation   
 
Wortprotokoll

ndlicher Vortrag Herr Birkenstock

 

Herr Birkenstock berichtet über die Fortschritte in den Modellorten Weslarn, Ampen und

Meckingsen. Die Modellorte werden in einem Coachingprozess bei der Entwicklung eigener Projekte und deren Umsetzung unterstützt. Daraus sollen weitere eigene Ideen für nachhaltige Projekte entstehen und durchgeführt werden. So soll die weitere Vernetzung der Dörfer untereinander verbessert werden.

Über die Projektplattform i-PUK sind vier Domains über den Projektzeitraum hinaus nutzbar.

Herr Birkenstock stellt die Dorf-App für die drei Modellorte vor. Die App kann über einen App-Baukasten erstellt werden und soll bald in den App-Stores erhältlich sein. Mitte Oktober fanden in den Dörfern Projektwerkstätten statt. Hier wurden die einzelnen Konzepte in die Umsetzungsphase überführt und weitere Schritte geplant. In der Projektbörse Anfang

Januar/ Februar 2022 stellen die Dörfer ihre Projektstände gegenseitig vor.

Bei der bisherigen Arbeit in den Projektwerkstätten nehmen etwa 15 20 Personen teil.

Herr Patzke erkundigt sich nach den Downloadzahlen und den Nutzern.

In Weslarn sind 130 und in Meckingsen 80 Nutzer zu verzeichnen.

 

Herr Hülsemann fragt nach dem Unterschied zwischen dieser Dorf-App und anderen vorhandenen Apps.

Herr Birkenstock antwortet, dass die Chats in den Dörfern zentral über diese App laufen können. Eine Kommunikation über unterschiedliche WhatsApp- Gruppen kann über diese App zusammengefasst werden. Über eine einfache Verlinkung für das Smartphone wird so ein zentraler Ort für die Kommunikation in den Dörfern bereitgestellt.

Herr Peters ergänzt, dass über die App ein größerer Querschnitt durch die Gesellschaft angesprochen werden kann. Ein schnellerer Zugriff auf Themen, wie z.B. Photovoltaik-Anlagen kann im Bereich Energie eingerichtet werden. Die App ist damit ein gutes Instrument zur Strukturierung des ländlichen Raums.

 

Herr Niermann begrüßt den Einsatz der App. Er sieht sie als Möglichkeit zur Behandlung dorfspezifischer Belange und zur Förderung der digitalen Nutzung. Die App kann in Teilen sogar die Tageszeitung ersetzen. Herr Niermann erkundigt sich weiter, ob bei den Treffen in den Orten ein Alterstrend zu erkennen sei. Und ob es eine Regelung zur Veröffentlichung der Inhalte gibt. Bei Überfrachtung, z.B. mit privaten Inhalten könne die Nutzung der App leiden.

 

Herr Birkenstock antwortet, dass Teilnehmer jeder Altersklasse mitwirken.

r die Betreuung der App sind in jedem Dorf „mmerer“ ansprechbar. Die Zugriffe auf die App können individuell eingerichtet werden. So kann Überfrachtung oder Missbrauch vorgebeugt werden.

 

Herr Patzke möchte wissen, ob die Informationen zur Corona-Lage, zu Inzidenzen oder dem Einsatz des Impfbusses dargestellt werden können.

Herr Peters führt aus, dass dies bereits überlegt wurde. Push-Nachrichten oder Widgets könnten solche Informationen liefern. Die Dorf-App hat einen hohen Erreichungsgrad in den Dörfern. Ein gutes Beispiel sind die Zugriffe auf die Information zum Kindergottesdienst in Weslarn.

 

Herr Patzke möchte wissen, ob weitere Kommunen in die Nutzung der App eingebunden werden.

Herr Peters erklärt, dass die Smart Cities ein eigenständiges Modell darstellen. Die Nachbargemeinden sind hier nicht mit eingebunden. Gespräche dazu finden bereits statt. Von den Bürgermeistern der Nachbargemeinden wird aktiv nachgefragt und um Beteiligung gebeten.

 

Herr Kaupe erkundigt sich nach der Bewerbung der Angebote und ob die App einen Nutzen für weitere Kommunen hat.

Herr Birkenstock verweist hier auf die noch folgende wissenschaftliche Evaluierung.

 

Die Präsentation ist der Niederschrift angehängt.

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2021-11-22 Präsentation Modellorte (585 KB)