Bürgerinformationssystem

Auszug - City Key - Perspektiven zu Gestaltung kommunenübergreifender Serviceangebote für Bürgerinnen und Bürger  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Digitales und Innovation
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Digitales und Innovation Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 24.11.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:20 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungssaal
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
 
Wortprotokoll

ndlicher Beitrag Frau Scheuch

 

Die City Key-App bietet einen zentralen Bürgerservice per Smartphone. Bisher ist die City Key-App auf Städte und Gemeinden zugeschnitten. Eine Weiterentwicklung für die Kreise wird angestrebt.

Die App bietet einen zentralen Zugang für verschiedene Dienste an. Die Dienste werden von Städten und Gemeinden bereitgestellt und sind über die App nutzbar.

 

Frau Scheuch präsentiert über ihr Smartphone die App am Beispiel der Gemeinden Siegburg und Hennef. Kommunale und digitale Dienste wie z. B. Kurzumfragen, Mängelmelder, Kalender oder die Beantragung eines Führungszeugnisses können über die App angeboten werden. Die Angebote sind dabei skalierbar.

 

Herr Hülsemann fragt nach der Verifizierung der Nutzer bei der Anmeldung.

Frau Scheuch erklärt, dass die Verifizierung bisher über die Abfrage der Postleitzahl stattfindet. Eine Verifizierung über Face-ID ist in Planung.

 

Herr Sobek merkt an, dass für die Standortangabe der Kartenausschnitt der entsprechenden Gemeinde unveränderbar voreingestellt werden könnte.

 

Herr Hülsemann erkundigt sich nach der Finanzierung des Dienstes.

Frau Scheuch antwortet, dass Städte bei Registrierung von bis zu 5.000 Usern der App einen Beitrag von 15.000€ pro Jahr zahlen. Die Beiträge für Kreise werden anders sein, sind aber noch nicht festgelegt.

 

r Herrn Patzke erschließt sich der Nutzen der City Key-App nicht. Apps, die im Kreis Soest einsetzbar sind, beinhalten schon Dienste, wie z.B. einen Mängelmelder.

 

Frau Scheuch stellt klar, dass im City Key die Dienste der Kommunen zentral dargestellt werden. Dienste, die bereits verfügbar sind, können über City Key angeboten werden. Die Entwicklung weiterer Dienste ist nicht Ziel von City Key.

 

Herr Peters ergänzt, dass hier nicht die Schaffung einer App-Landschaft angedacht ist. Vielmehr sollen verschiedene Modelle aufgezeigt werden, die die Zukunftsfähigkeit des Kreises sichern und den Anforderungen des Onlinezugangsgesetztes (OZG) genügen. Wenn die Funktionen für Städte und Gemeinden verfügbar sind, dann müssen die Funktionen auch für die Kreise folgen.

 

Abschließend betont Frau Scheuch noch einmal ihr Interesse an der Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer App für die Belange der Kreise.

 

Die Präsentation ist der Niederschrift angehängt.

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2021-11-19 Citykey und Kreise (1081 KB)