Bürgerinformationssystem

Auszug - Katastrophenschutzplanung  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 12.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:57 Anlass: Sitzung
Raum: Rettungszentrum Kreis Soest
Ort: Rettungszentrum
Zusatz: Ab 17:30 Uhr: Vorstellung der beschafften Einsatzmittel für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung Treffpunkt: Haupteingang vor dem Rettungszentrum
 
Wortprotokoll

Für Kreisdirektor Dirk Lönnecke ist die gute Vorplanung von essentieller Bedeutung für die gute Bewältigung späterer Lagen.

Danach führt Dennis Pingel, Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz, mit einer dem Protokoll beigefügten Präsentation zur Katastrophenschutzplanung aus.

Die Kernpunkte seiner Ausführungen sind:

 

  • Das BHKG erwartet die Erstellung des Katastrophenschutzplans innerhalb von fünf Jahren (bis Ende 2020).
  • Der Katastrophenschutzplan wird niemals „fertig“; er befindet sich in einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung und Anpassung.
  • Die Darstellung erfolgt online mit dem Programm Kat-S-Plan.
    Redundant werden Papierausfertigungen erstellt.
    Die Kommunen im Kreis liefern über externe Zugänge ihre Daten in das Programm.
    Die Daten selber sind in Lagen z.B. für die Einsatzleiter über Tablet und Smartphone abrufbar.
  • Orientiert an der Vorgehensweise in der Bezirksregierung Detmold hat die Bezirksregierung Arnsberg einen koordinierten Prozess zur einheitlichen Erstellung von Risikoanalysen – beginnend mit dem Szenario Stromausfall – angestoßen.
  • Der Kreis Soest befindet sich im Prozess der Erstellung auf einem guten Weg.

 

Danach beantwort Herr Pingel Fragen aus der Runde.

Die Notfallpläne der Kommunen liegen nur zum Teil und auch in unterschiedlicher Qualität vor (Nachfrage Erwin Koch, SPD). Durch die Aktivitäten des Kreises Soest wird aber hier ein entsprechender Druck aufgebaut.

Das Programm ist BSI-zertifiziert; die Daten sind im Internet verschlüsselt abgelegt (Nachfrage Michael Luig, CDU). Insoweit gilt es als sicher.

Timo Zimmermann (CDU) sieht das Datenschutzproblem aber auch „vor dem Bildschirm“. Dafür ist ein ausgeklügeltes Rechtekonzept hinterlegt.

Die Kosten für das Programm betragen:

 

  • Anschaffung: einmalig 4.163,81 €
  • Laufend: mtl. 199 €.

 

Sie wurden bzw. werden laufend aus dem Produkt Katastrophenschutz bezahlt. Die Kommunen tragen direkt keine Kosten, indirekt aber durch die Kreisumlage, da das Land sich hier zurückhält.

 

Herr Koch merkt kritisch an, dass die Überlegungen nicht bezirksübergreifend erfolgen. Die eine Richtung wäre für ihn zielführender.

 

Der Ausschussvorsitzende bedankt sich abschließend bei Herrn Pingel für die Vorstellung. Er erwartet die dauerhafte Begleitung mit turnusmäßigen Berichten in diesem Ausschuss.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Präsentation Katastrophenschutzplanung (1619 KB)