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Auszug - Antrag der CDU-Kreistagsfraktion: Ausbau der Kindertagesbetreuung  

 
 
18. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 3.1
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 22.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
215/2018 Antrag der CDU-Kreistagsfraktion: Ausbau der Kindertagesbetreuung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:51 Jugend und Familie   
 
Wortprotokoll

Susanne Schulte Döinghaus (CDU) erläutert den Antrag der CDU-Kreistagsfraktion. Aus der Erkenntnis, dass bei den KiBiz-Pauschalen bereits zum 15.03.  220 Zusatzplätze beantragt sind, soll der Platzausbau mit den Kommunen so abgestimmt werden, dass im laufenden Jahr noch Plätze belegt werden können.

 

Abteilungsleiterin Gudrun Hengst erläutert, dass regelmäßig die Bedarfsplanung mit allen 11 Kommunen erfolgt. Ferner fand im September ein Treffen mit allen Bürgermeistern bzw. Hauptverwaltungsbeamten zum Haushalt 2019 statt. Es werden mehr Kinder geboren und durch Zuzüge und neue Baugebiete steigen die Kinderzahlen. Entsprechend wurden vom Jugendhilfeausschuss am 27.11.2017 zusätzliche Kindergartenausbauten beschlossen.

Nach einem Jahr Elterngeld streben viele Mütter wieder in den Beruf zurück. Die Anmeldephase für das kommende Kindergartenjahr läuft derzeit. Bis Weihnachten sollten die Kita-Karten der bis dahin noch nicht mit einem Betreuungsplatz versorgten Kinder dem Kreisjugendamt vorliegen. Festzustellen ist jetzt schon, dass es mehr Kinder als im Vorjahr sind.

 

Irmgard Soldat (CDU) stellt heraus, dass es wichtig ist bei den Neuanmeldungen zu erfahren, wo die fehlenden Plätze sind. Sie schlägt vor, einen Sonderausschuss tagen zu lassen, da dann die Zahlen zum Betreuungsbedarf vorliegen (Termin hierfür ist nun der 14.02.2019).

 

Susanne Schulte Döinghaus (CDU) verweist weiterhin darauf, dass mit den Kommunen abgestimmt ist, dass diese selbst für die Kindergartenausbauten in ihren Kommunen verantwortlich zeichnen. Gudrun Hengst ergänzt, dass bei den Gesprächen mit den Bürgermeistern oder Vertretern noch einmal dargelegt wurde, dass die Kommunen Infrastrukturmaßnahmen selbst gestalten wollen ohne Finanzierung über die Jugendamtsumlage.

 

Die Zusagen für die Aufnahme in den Kindergärten sollen zukünftig nach der Beantragung der Platzpauschalen beim Landesjugendamt am 15.03. bereits erfolgen, legt der Jugendhilfeausschuss fest.