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Auszug - Haushalt 2019 - Einbringung in den Kreistag am 30.10.2018 - Beratung in den Fachausschüssen  

 
 
18. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 22.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
168/2018 Haushalt 2019
- Einbringung in den Kreistag am 30.10.2018
- Beratung in den Fachausschüssen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage - öffentlich
  Aktenzeichen:90.00
Federführend:Dez. 04 - Finanzen, Soziales und Immobilien   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Auf Vorschlag der Ausschussvorsitzenden Irmgard Soldat (CDU) wird der Haushalt Seite für Seite betrachtet.

 

Zu E 518

Die Zahlen für die drei bis sechsjährigen Kinder entsprechen nicht dem aktuellen Stand da die Kennzahlen bereits im April / Mai 2018 zusammen getragen werden mussten.

 

Die Refinanzierung für Unterhaltsvorschuss wurde deutlich niedriger angesetzt, weil zum einen aufgrund der Ausweitung der Berechtigten zunächst der Fokus auf die Zahlbarmachung der Leistungen gelegt wurde und zum zweiten das Land ab dem 01.07.2019 die Heranziehung für die Neufälle ab diesem Datum übernimmt. Frau Schulte-Kellinghaus erläutert an Hand einer Bewilligung, welche zum 01.06.2019 erfolgt, dass für diesen Fall das Kreisjugendamt nach den aktuellen Planungen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes für die Heranziehung zuständig bleibt.

 

Ilona Kottmann Fischer (B 90 / Grüne) regt an, die Platzzahlen in der Kindertagespflege zu erhöhen. Diese zusätzlichen Plätze sollen dann für Vertretungssituationen zur Verfügung stehen.

 

Abteilungsleiterin Gudrun Hengst beantwortet an dieser Stelle die Anfrage von Ilona Kottmann-Fischer (B 90 / Grüne) zur Vertretungssituation in der Kindertagespflege. Im September hat hierzu ein Termin mit Frau Kruse, Frau Schäferhoff, Frau Soldat und Frau Schulte Döinghaus stattgefunden. Im Juli ist die dritte Stelle Fachberatung besetzt worden. Um die Situation genau zu analysieren, ist abgestimmt, dass die Fachberaterinnen in ihrem Bezirk mit allen Kindertagespflegepersonen ein strukturiertes Interview durchführen. Hierbei sollen auch die unterschiedlichen Vorstellungen zur Vertretungsregelung ermittelt werden. Die Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres vorliegen und in der Sondersitzung dargestellt werden.


 

Zu E 522

In der allgemeinen Umlage sind alle Leistungen, die für alle 14 Kommunen erbracht werden, unter anderem die Kosten für die Erziehungsberatungsstelle, die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle und die Schwangerschaftskonfliktberatung.

 

Zu E 537

Die ambulante Integrationshilfe umfasst die Assistenz für Schülerinnen und Schüler und nicht für Kindergartenkinder.

 

Das Konto 523.8.000 umfasst die Kosten von 871.856 EUR für die sozialpädagogische Familienhilfe und teilstationäre Leistungen in der Jugendamtsumlage, wie auch die Kosten für die Erziehungsberatung mit einem Ansatz von 850.000 EUR (Allgemeine Umlage). Die Erklärung ist unter E 544 zu finden.

 

Zu E 545

Die Zahl der erfolgten Inobhutnahmen nimmt ab, weil mit weiter sinkenden Quoten bei der Zuweisung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) durch die Verteilstelle des Landschaftsverbandes Rheinland zu rechnen ist. Desweiteren erläutert Gudrun Hengst, dass Inobhutnahmen zu vermeidene Maßnahmen sind und auf die Wirkung der präventiven Angebote gesetzt wird.

 

Zu E 550

Hans Meyer wirf die Frage auf, ob es Zahlen zu FAS (Fetales Alkoholsyndrom) bei der Vermittlung von Pflegekindern und bei Adoption gibt. Gudrun Hengst erläutert an dieser Stelle, wie gefährlich kleinste Mengen Alkohol in der Schwangerschaft sind. Mit den abgebenden Eltern werden feinfühlig Interviews geführt, um möglichst viel zu diesem Hintergrund zu erfahren. Jegliche Hinweise werden an die Pflegeeltern und Adoptionseltern weiter gegeben.

 

Gudrun Hengst erläutert, dass auch in diesem Produkt vertragliche Leistungen enthalten sind. Bei der Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt gäbe es ab 2019 eine Ausweitung des Beratungsangebots hinsichtlich des Alters, welches auf 21 Jahre erhöht wird.

 

Der Beschluss zum Haushalt wird dann wie folgt gefasst:

 


Beschluss:

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt vorbehaltlich der Haushaltsberatungen, die Haushaltsansätze der Budgets der Dezernate nach dem vorgelegten Entwurf des Haushalts 2019 zu beschließen.

 


Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
13 Ja, 0 Nein, 1 Enthaltungen