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Auszug - Sozialpsychiatrischer Dienst - Psychiatrische Erkrankungen im Kreis Soest  

 
 
14. Sitzung des Ausschusses für Gesundheit
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Gesundheit Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 12.06.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
 
Wortprotokoll

Oliver Wienhues erläutert anhand einer Präsentation die Häufigkeit psychiatrischer Erkrankungen sowie insbesondere die Situation im Kreis Soest.

 

Dr. Wilhelm Günther sieht den somatischen Ansatz aus Sicht der Menschen mit Behinderungen als überholt an, da das soziale Umfeld auch wichtig ist und der Schwerpunkt zu sehr auf medikamentöser Behandlung liegt. Annette Freifrau von dem Bottlenberg (Bündnis 90 / Die Grünen) hält es für wichtig, dass psychische Erkrankungen aber auch als Erkrankungen ernst zu nehmen sind. Angelika Cosmann (CDU) fragt nach der Entwicklung der Zahlen.

 

Oliver Wienhues führt aus, dass krankheitsspezifisch eine Steigerung zu erwarten war und auch weiterhin sei. Psychiatrische Erkrankungen sind in Bezug auf ihre Prognose und die formulierten Behandlungsempfehlungen differenziert zu betrachten. Bei einigen Erkrankungen steht die medikamentöse Behandlung in Vordergrund. Bei anderen eher therapeutische Interventionen. Wichtig ist die ganzheitliche Betrachtung der Erkrankungen und ihrer Auswirkungen. Die Hausärzte sind in der Regel erste Ansprechpartner auch bei psychischen und Suchterkrankungen. Ingo Schremmer (FDP) pflichtet bei, dass die Erkrankungszahlen steigen. Er sieht lange Wartezeiten im bestehenden System.

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Präsentation Sozialpsychiatrischer Dienst / psychiatrische Erkrankungen (611 KB)