Bürgerinformationssystem

Auszug - Zusammenführung der Standorte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Westfalen (CVUA-Westfalen)  

 
 
11. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 07.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Kreishaus, Sitzungszimmer 1
Ort: Hoher Weg 1-3, 59494 Soest
039/2018 Zusammenführung der Standorte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Westfalen (CVUA-Westfalen)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage - öffentlich
Im Auftrag / In Vertretung:Im Auftrag
Federführend:Dez. 03 - Ordnung, Bau, Immobilien, Kfz und Straßen   
 
Wortprotokoll

 

Der Leiter der Abteilung Veterinärdienst und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Wilfried Hopp, erläutert kurz die Vorlage der Verwaltung.

Zur Nutzung von Synergieeffekten ist geplant, die bestehenden vier Standorte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Westfalen (CVUA-Westfalen) an einem Standort zu bündeln. Der beauftragte Gutachter und das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz empfehlen einen Neubau an zentraler Stelle auf der „grünen Wiese“. Das Investitionsvolumen für das neue Amtsgebäude für 200 Mitarbeiter beläuft sich auf ca. 35 Mio €.

Insbesondere wegen der qualifizierten Arbeitsplätze wünscht sich Prof. Dr. Wilfried Hopp einen Neubaustandort im Kreis Soest. Nach seiner Kenntnis befinden sich vier Grundstücke in der Stadt Werl sowie ein Grundstück in der Gemeinde Ense in der Auswahl, über die der Verwaltungsrat am 20.04.2018 in Arnsberg entscheidet.

 

Hubert Franz Rickert-Schulte, CDU, unterstützt aus Gründen der Wirtschaftsförderung nachdrücklich einen Standort in Werl für das Untersuchungsamt.

 

Carsten Rocholl kritisiert die Fokussierung auf einen Neubaustandort auf der grünen Wiese und die Nichtberücksichtigung von Industriebrachen. Prof. Dr. Wilfried Hopp weist hierzu auf die Standortkriterien hin. Verwertbare Industriebrachen seien eher im Ruhrgebiet, das sich an der Peripherie des Zuständigkeitsbereiches des Untersuchungsamtes befinde, als im Kreis Soest zu finden.

Ausschussvorsitzender Ulrich Vennemann richtet gleichwohl einen persönlichen Appell an die zuständigen Entscheidungsträger, bei der Standortprüfung unter Aufrechterhaltung der Kriterien zur Verringerung der Flächeninanspruchnahme auch Industriebrachen zu berücksichtigen.